Rückblicke 2019




SF Nistertal 07 Tischtennis
14. Nistertaler Mitternachtsturnier


Nistertal, 11. Oktober 2019

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Bereits zum 14. Mal fand am Abend vor dem Tag der Deutschen Einheit das Nistertaler Mitternachtsturnier statt. Leider waren die Teilnehmerzahlen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken. Nichtsdestotrotz war es sicherlich wieder für alle Teilnehmer ein gelungener Abend mit unterhaltsamen und umkämpften Spielen.

Wie gewohnt wurde in einem ausgeklügelten Vorgabesystem gespielt, sodass auch für Spieler aus tieferen Klassen eine Siegchance besteht. Im Einzel wurde zunächst in 4er Gruppen und anschließend im KO-System der Sieger ausgespielt. Dort konnte Rainer Beib den Heimvorteil nutzen und nach seinem Turniersieg beim ersten Nistertaler Mitternachtsturnier vor 14 Jahren zum zweiten Mal das Turnier gewinnen. Im Finale besiegte er Philipp Büchel aus Mendig.

Gemeinsame Dritte wurden Kerstin Mosbach (SF Nistertal) und Tom Hammer (TuS Weitefeld-Langenbach). In der Doppelkonkurrenz setzen sich im Finale Alex Geis mit Adrian Kram (TTC Höhn) gegen Switdschenko / Dechert (Andernach/Mendig) durch. Dritte wurden Limbach / Limbach (Hornister) und Hammer / Simon (Weitefeld-Langenbach).


Die Erstplatzierten im Einzel: 1. Rainer Beib 2. Philipp Büchel 3. Kerstin Mosbach und Tom Hammer



Kath. Öffentl. Bücherei Nistertal
Abschluss des LESESOMMERS 2019


Nistertal, 20. September 2019

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Zum Abschluss des LESESOMMERS 2019 hatte die Kath. Öffentl. Bücherei Nistertal die teilnehmenden Kinder und ihre Eltern ins Bürgerhaus eingeladen. Mehr als 50 lesebegeisterte Kinder schafften die Hürde, mindestens drei Bücher zu lesen.

Womit das Motto des diesjährigen Lesesommers „Flash deine Eltern und lies ein Buch“, voll aufging! Zur Belohnung gab es für Groß und Klein bei Kaffee und Kuchen eine unvergessliche Show mit dem Westerwälder Zauberkünstler Tim Salabim. Außerdem wurde jedes Kind als Gewinner mit einem kleinen Geschenk und einer Urkunde geehrt!

Der LESESOMMER ist eine wichtige Initiative zur Leseförderung unserer Kinder. Ein großes Dankeschön gilt den ehrenamtlich tätigen Helfer/innen der KÖB Nistertal, die diese Veranstaltung auch sicherlich nächstes Jahr wieder durchführen werden!





Fotonachlese zur Kirmes

Nistertal, 20. September 2019

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Christian Benner, Ortsbürgermeister



Büchereipiraten in der KÖB Nistertal

Nistertal, 06. September 2019

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Im August wurden die Kinder des 2. Schuljahres der Grundschulen Unnau, Alpenrod und Nistertal in der Kath. Öffentl. Bücherei Nistertal, mit viel Spaß zu Büchereipiraten ausgebildet! Dabei lernten die Kinder die Bücherei kennen und wussten am Ende, welche Medien es in unserer Bücherei gibt und wo sie zu finden sind. Kindgerecht wurden die Ausleihe und die dazugehörigen Ausleihbedingungen erklärt. Entwickelt wurde das erfolgreiche Konzept „Büchereipiraten“ von der AG „Lesespaß aus der Bücherei“. Koordiniert wird die Aktion vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz.

Im Sturm enterten die Kinder das Piratenschiff der Bücherei, angeführt von Oberpiratin Lilly (alias Büchereimitarbeiterin Elisabeth Dornette-Bieda), sowie ihrem Handlanger (Büchereimitarbeiterin Kristina Bell). Die wunderbare Geschichte vom kartoffelschälenden schwachen Schorschi und seinen wilden Piratenkollegen, geschrieben von Isabel Abedi, zog die Kinder sofort in ihren Bann. So lernten sie, dass in Büchern viele tolle Schätze zu finden sind - und genau solche Schätze hält die Bücherei für die jungen Büchereipiraten kostenfrei bereit.

Beim Stöbern in den Regalen fanden die Kinder viele spannende Schätze, die sie sich näher anschauen konnten. Sogar ein Goldschatz war für jedes Kind zwischen den Regalen versteckt. Außerdem erhielt jedes Kind zur Belohnung eine persönliche Urkunde. Eine Bastelarbeit (Piratenohrringe) und eine kleine Stärkung, sowie eine piratenechte Ruderpartie auf dem Beiboot, ergänzten das Programm!

Fröhlich singend zogen die Kinder aus der Bücherei: Wir sind Piri-pira-Piraten und machen schreck-schreckliche Taten ...!





Kirmesrückblick - oder: Was war es wieder eine schöne Kirmes!

Nistertal, 06. September 2019

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Auch in diesem Jahr läuteten die Kirchenglocken unserer Pfarrkirche am 17.08.2019 den Beginn des Kirmeswochenendes in Nistertal ein. Nach einem kurzweiligen Gottesdienst stellten sich die Jungen und Mädchen der Kirmesgesellschaft auf, um zusammen mit der versammelten Gemeinde und dem Musikzug der FF Nistertal den Kirmesumzug durch unser Dorf zu bestreiten, den Bürgermeister abzuholen und gemeinsam ins Festzelt einzuziehen.

Ortsbürgermeister Christian Benner nahm den Festumzug freudig bei sich zu Hause in Empfang und lud zu einem kleinen Umtrunk ein. Selbst der einsetzende Regenschauer, der bei einigen nasse Schultern verursachte, konnte die heitere und fröhliche Stimmung nicht trüben, denn wetterbedingt schmeckte das Bier auch in den kurzfristig freigestellten Garagen. Begleitet von stimmungsvoller Musik, die zum Schunkeln einlud und vom Bürgermeister wie immer einen Kirmestanz verlangte, schürte diese erste Station des Umzuges so die Vorfreude auf die bevorstehenden, schönen Tage im Festzelt.

Anschließend zog der Umzug weiter über die Brückenstraße durch Nistertal bis hin zum Kirmesplatz. An dieser Stelle sei auch der Feuerwehr Nistertal gedankt, die für die Sicherheit des Umzuges und die Umleitung des Straßenverkehrs sorgte. Mit Hilfe eines Baukrans konnte der Kirmesbaum auch in diesem Jahr wieder sicher und schnell aufgestellt werden. Schön beschmückt und kerzengerade ist er auch jetzt noch ein Hingucker - unser Kirmesbaum.

Der dann folgende traditionelle Fassbieranstich, dieses Jahr jubiläumsbedingt mit 50 Litern Freibier, fand durch Kirmesgesellschaft und Ortsbürgermeister im Festzelt statt. Dieses lustige Erlebnis - man erinnere sich daran, dass der Plastikzapfhahn plötzlich abbrach - wurde von dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr musikalisch abgerundet. Bis in die frühen Morgenstunden wurde dann noch fröhlich zur aufgelegten Musik gefeiert. Selbst aus 50 km Entfernung kamen noch befreundete Kirmesgesellschaften nach Nistertal, um den Abend hier zu verbringen. Erster Tag.

Der Sonntagmorgen begann dann erneut mit dem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt, gefolgt vom traditionellen Frühschoppen mit dem Musikzug aus Nistertal, welcher dem Publikum wieder schöne Stunden bei „Dicke Backe“ bescherte. Ein besonderes Highlight stellte dabei die Wahl der ersten Nistertaler Weinkönigin dar, die in einem anspruchsvollen Wettkampf mit theoretischen als auch praktischen Anteilen ermittelt wurde. Weinsorten mussten erschmeckt, Aromen errochen, Weinblätter erkannt und Weinwissen dargeboten werden. Ein königlicher Wettstreit, aus dem letztlich Franziska Helmer als Weinkönigin hervorging, daraufhin von Bacchus Jeuck gekürt wurde und fortan bis zum Weinfest am 19. Oktober 2019 die einzige Nistertaler Weinlage „Büdinger Kirchweg“ würdig repräsentieren wird.

Am Nachmittag fiel dann der Startschuss für die traditionellen Kirmesspiele, bei denen die umliegenden Kirmesgesellschaften und einige Ortsvereine in Geschicklichkeits - und Trinkspielen sowie beim „heißen Draht“ gegeneinander antraten. Erneut konnte der Pokal leider nicht in Nistertal gehalten werden. Hier besteht noch Trainingsbedarf, damit im nächsten Jahr „der Pott im Tal bleibt“.

Dankenswerterweise wurde in diesem Jahr der Kuchenverkauf vom Förderverein des Kindergartens Kunterbunt übernommen. Viele Leckereien rundeten das Nachmittagsprogramm ab. Der Sonntag ist traditionell immer ein Familientag. Zweiter Tag.

Mit Kirmesmontag zeigten die Nistertaler, weshalb ihre Kirmes auch über die Ortsgrenzen hinaus bekannt und geschätzt ist. Den Auftakt bildete wie immer das Kirmesfrühstück für die Nistertaler Seniorinnen und Senioren, ausgerichtet von der Ortsgemeinde Nistertal. Musikalisch durch den Tag führten die Original Nistertaler Kirmesmusikanten, die wieder einmal ehrenamtlich für die versammelte Gemeinde aufspielten. Zwischen gekonnter Blasmusik, dem ein oder anderem Gedicht von Klaus Schmidt und vielen kurzweiligen Gesprächen statteten auch die Kinder und Erzieher/innen des Kindergartens, die Kinder und das Kollegium der Grundschule sowie (und dafür muss man sehr dankbar sein) einige ortsansässige Firmen der Kirmes einen Besuch ab.

Dass der Kirmesmontag traditionell, noch bevor es das Kirmesfrühstück gab, ein Tag für die Nistertaler Firmen ist, sollte man nicht vergessen. Es bleibt zu wünschen, dass diese Tradition in Zukunft wieder reger angewandt wird. Nach einer Tombolaverlosung am Nachmittag setzte dann bis tief in die Nacht das beliebte musikalische Angebot ein. Dritter Tag.

Insgesamt ist der Kirmesgesellschaft Nistertal als Veranstalterin für die gesamte Organisation und Durchführung zu danken, ebenso allen hier nicht namentlich genannten Helferinnen und Helfern. Was war es wieder eine schöne Kirmes!

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Bildernachlese zum Festakt „50 Jahre Nistertal“

Nistertal, 06. September 2019

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Christian Benner, Ortsbürgermeister



Nistertaler feiern rundum gelungenen Festakt zum Dorfjubiläum „50 Jahre Nistertal“

Nistertal, 30. August 2019

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Am 16.08.2019 um 19 Uhr war es nach langem Warten endlich soweit. Der geplante Festakt anlässlich unseres Gemeindejubiläums stand an. Vieles war im Vorhinein organisiert worden, vieles war auf den letzten Metern erst umzusetzen gewesen. Kamen die neuen Wappen-Pins rechtzeitig mit der Post an? Gefielen sie den Nistertalern und den Festgästen? Würde der Bonverkauf klappen? Würde das Festzelt in nur einem Tag geschmückt und dekoriert werden können? Würde das Zelt noch rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn gesäubert werden können? Was, wenn das geplante Programm und die Gast-/Redebeiträge nicht ankämen? Dies war nur eine kleine Auswahl an Fragen, die wir uns als Planungsteam, bestehend aus dem alten Ausschuss für Kultur, Sport und Soziales, den Beigeordneten, dem Bürgermeister und vielen freiwilligen Helfern im Vorfeld stellten.

Rückblickend darf man wohl sagen, wir haben sie uns umsonst gestellt. Es war ein wunderbar kurzweiliger Abend mit tollem Programm, den Nistertal noch lange in guter Erinnerung behalten wird. Mein Dank gilt allen, die in den letzten Wochen ihre ehrlichen, ausnahmslos positiven Rückmeldungen an die Gemeindeverwaltung herangetragen haben, ebenso wie allen Helferinnen und Helfern sowie Akteuren, die beim Festakt in den verschiedensten Aufgabenbereichen mitgewirkt haben. Eines der größten Komplimente für unsere Arbeit war das komplett gefüllte Festzelt, in dem kein Platz mehr frei war. Es wurde nicht jeder Besucher gezählt, aber man darf sicherlich davon ausgehen, dass deutlich mehr als 450 Gäste zugegen waren. Fast die Hälfte des Dorfs. Das war einfach nur großartig! Ein starkes Zeichen dafür, dass Nistertal in den zurückliegenden 50 Jahren wirklich zusammengewachsen ist.

Die Geschichte Nistertals als „Jubelpaar Büdingen und Erbach“ war in vielen Beiträgen des Abends Thema. Verbindungen schaffen, Gräben überwinden, Brücken bauen. Es ist gelingend gelungen.

Durch das Programm des Abends führten nach der Eröffnung durch Ortsbürgermeister Christian Benner geschickt die beiden Beigeordneten Karin Wenzelmann und Sebastian Benner. Den Anfang machten die Kinder der Nistertaler Grundschule, welche in einem musikalischen Sketch auf Nistertal und seine beiden Ortsteile eingingen und dabei sehr schön das Ortswappen unserer Gemeinde erklärten. Die Grundschüler hatten ein tolles Gastgeschenk mitgebracht, eine Bildercollage mit dem zentralen Wort „Nistertal“. Das Bild hat einen würdigen Platz im Bürgermeisteramt gefunden.

Anschließend betonten Gemeindereferentin Doris Nolden von der katholischen Kirchengemeinde Maria Himmelfahrt Hachenburg und Pfarrer Ulrich Schmidt für die evangelischen Kirchengemeinden Alpenrod und Unnau nochmals das Thema „segensreicher Brückenbau“, anhand einer Geschichte über zwei ehemals verfeindete Geschwister, die sich mit Steinen über einen Bach hinweg bewarfen und so unabsichtlich eine Brücke über ebendiesen errichteten, welche letztlich beide zusammenführte. Eine griffige Geschichte, deren Passung auf unser Dorf das Ratsmitglied des 1. Nistertaler Gemeinderates aus dem Jahre 1969, Hr. Gerhard Klöckner, in seinem Redebeitrag für den ersten Nistertaler Gemeinderat und das Jagdrevier Nistertal-Hardt bestätigen konnte. Wo 1969 zunächst allerorten Ablehnung gegenüber einem Zusammenschluss von Büdingen und Erbach vorherrschte, konnte sich in den letzten 50 Jahren zeigen, dass die Zusammenlegung letztlich ein großer Erfolg ist und war.

Altbürgermeisterin Beate Held legte in ihrer Rede ebenfalls das Augenmerk auf „ein Nistertal“ und betonte die „tolle Gemeinschaft“ im Ort. Besonders lustig, wenn auch mit ernstem Hintergrund, waren die durch sie vorgetragenen (anonymisierten) Geschichten, die sie bei Hausbesuchen älterer Mitbürger während ihrer Amtszeit von diesen erfahren durfte, bei denen hinsichtlich der Nistertaler Vergangenheit nie ein Blatt vor den Mund genommen wurde.

Die mit 101 Lebensjahren älteste Nistertalerin, Frau Mary Benner, ließ es sich übrigens nicht nehmen, an unserem Festakt teilzunehmen. Hierüber haben sich wirklich alle Anwesenden sehr gefreut. Als nächstes hielt VG-Bürgermeister Andreas Heidrich seine Rede und übermittelte die Grußworte der Verbandsgemeinde Bad Marienberg, nachdem Herr Landrat Schwickert seine Grußworte zuvor schriftlich mitteilen hatte lassen. Bürgermeister Heidrich erzählte, dass er sich im Vorfeld seines Besuches gefragt hätte, wie man einem Dorf, das zu seiner „Goldenen Hochzeit“ einlädt, angemessen gratulieren könnte? Dabei kam ihm schließlich der zündende Einfall: Bei goldenen Ehejubiläen gibt es ein einstudiertes Prozedere, nach dem alle Jubelpaare innerhalb der VG gratuliert bekommen. Wieso sollte man bei dem „Jubelpaar Büdingen und Erbach“ da eine Ausnahme machen? Und so kam es, dass Ortsbürgermeister Christian Benner eine echte Ehejubiläumsurkunde zur Goldenen Hochzeit für das „Jubelpaar Büdingen und Erbach“ samt angemessenem Geldgeschenk von Hr. Heidrich überreicht bekam. Eine sehr lustige Art, seine Glückwünsche zu übermitteln. Vielen Dank hierfür!

Auch die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister der benachbarten Ortsgemeinden Alpenrod (Beate Salzer), Enspel (Dieter Wisser), Stockum-Püschen (Pierre Held), Unnau (Iris Wagner), Dreisbach (Andrea Theis) und Hardt (Gabriele Greis) waren mit ihren Abordnungen zu unserem Jubiläum gekommen, um ihre Glückwünsche zu übermitteln. Sie alle lobten die gute Zusammenarbeit zwischen den Ortschaften (auf die man immer bauen könne), die gute Infrastruktur Nistertals (die man gerne und oft auch für seine Zwecke ausnutzen würde), das ausgeprägte Vereinsleben bei uns im Ort (das man sich sehnsüchtig auch im eigenen Ort wünschen würde) und die wechselseitigen, historischen Beziehungen (die man gerne betont und weiter ausbauen will). Beate Salzer fügte - deutlich sichtbar für alle - augenzwinkernd hinzu, dass die Ortsgemeinde Alpenrod demnächst in harte Vertragsverhandlungen mit der Ortsgemeinde Nistertal treten müsse, da wegen des akuten Borkenkäferbefalls und Trockensommers die bisherig übliche Praxis der Gratislieferung von zwei Weihnachtsbäumen an die Gemeinde Nistertal nicht mehr so ohne Weiteres möglich sei, zumal Nistertal sich bei all den Geschenken zu seinem Jubiläum nun ja wohl zwei Bäumchen im Jahr leisten könne. Wir sind für diese Vertragsverhandlungen wohl gewappnet!

Als Gastgeschenk überreichten unsere Nachbargemeinden eine große Winterlinde, die mehr als 400 Jahre alt werden kann - ein Wink auf eine lange Zukunft für Nistertal und auf eine ebenso lange gute Nachbarschaft. Eine sehr tiefsinnige Art, seine Glückwünsche zu übermitteln. Vielen Dank dafür!

Christoph Schiewek, den meisten aus dem hiesigen Karneval als Dorfchronist bekannt, wagte in seinem Beitrag einen Blick zurück, wobei er sich fragte: „Wer hat an der Uhr gedreht?“, da er selbst schon beinahe 50 Jahre „gerne und gut“ in Nistertal lebe. Das Thema Zeit prägte seinen Beitrag, der sehr viel Beachtung und Anerkennung erfuhr, waren die Worte doch so passend und trefflich auf Nistertal zugeschnitten. Tempus fugit.

Die vielfach gelobten Nistertaler Vereine waren auch an diesem Abend auf vielfältige Weise für unser Gemeinwohl im Einsatz: Der Musikzug der FF Nistertal umrahmte gekonnt musikalisch das Programm und animierte in gewohnter Manier das sichtlich angetane Publikum zwischen den Wortbeiträgen und nach den Pausen. Das Programm war so gestaltet, dass es immer genügend Pausen gab, ein steifer Kommerscharakter konnte so nicht aufkommen und der geplante „bunte Abend“ wurde dadurch wirklich bunt und rund. Hierfür sorgten auch die Schnittchen und Häppchen, welche die Ortsgemeinde gratis an die Gäste verteilte, die leckere Gulaschsuppe von Metzgerei Wedler und die absichtlich recht günstig gehaltenen Getränke.

Mit Tänzen und ebenfalls musikalisch konnte der Karnevalsverein Nistertal glänzen. Die Tanzgruppe „Ladypower“ bewies mit ihrem ansprechenden Tanz der „Römerinnen“, was in ihr steckt. Ebenso die Männertanzgruppe „Basaltköpp“, die mit ihrem Regentanz das Publikum in ihren Bann zogen. Böse Zungen munkeln, dass der Tanz erfolgreich war, da tags drauf der Kirmesumzug mit Bürgermeisterabholung ein wenig ins Wasser fiel. Um die Verpflegung der Gäste kümmerten sich die Kirmesgesellschaft Nistertal, welche auch Tage zuvor bereits das Zelt stellte und die Bewirtung hinter der Theke übernahm, der TGV sowie die Sportfreunde Nistertal.

Vielen Dank nochmals an alle, die dazu beigetragen haben, dass es so ein schönes Fest wurde! Das aus dem Karneval bekannte „Katastrophenorchester“ wartete mit einem tollen Beitrag auf. Verkleidet in Kostümen, die alte Berufe aus dem Dorf darstellten, wie z.B. Bürgermeister, Jäger, Pfarrer, Landwirt, Feuerwehrmann, Brenner, Lokalinhaber / Tänzer, Kipper / Steinbrucharbeiter sowie eine „gespaltene Nistertaler Persönlichkeit“, begleitet von einem auf Platt vorgetragenem Gedicht, boten sie zwei tolle Musikstücke dar, welche den Bezug zum Westerwald und zu Nistertal nicht missen ließen. Schließlich schloss Ortsbürgermeister Benner einen unterhaltsamen Abend und lud die Gäste ein, im Gespräch zu verweilen, ganz im Sinne der Brauchtumspflege bzw. einer lebendigen Dorfgemeinschaft, und lud dazu ein, ebenso zahlreich die sich anschließende Nistertaler Kirmes zu besuchen.

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Begrüßungsrede des Ortsbürgermeisters Christian Benner
anlässlich der Feierstunde zum Dorfjubiläum „50 Jahre Nistertal“ am 16.08.2019, 19 Uhr, im Festzelt am Sportplatz


Nistertal, 30. August 2019

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Lieber Musikzug, vielen Dank für die musikalische Eröffnung unserer Feierstunde, wir werden Euch heute Abend ja sicherlich noch öfter auf der Bühne sehen.

Sehr geehrter Herr Verbandsbürgermeister Heidrich,

sehr geehrte Damen und Herren Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister der umliegenden Nachbargemeinden,
liebe anwesende Mitglieder des ersten und des aktuellen Nistertaler Gemeinderates,
werte Ehrengäste des heutigen Abends - und natürlich -
liebe Nistertalerinnen und Nistertaler!

Ich begrüße Sie und Euch alle - auch im Namen des Gemeinderates - auf das Herzlichste zu unserem „bunten Abend“, zu unserer 50-Jahr-Feier der Ortsgemeinde Nistertal, hier im Festzelt, das sich ab morgen 3 Tage lang auch wieder Kirmeszelt nennen darf. Ich freue mich, dass Sie alle unsere Gäste sind, und es ist mir eine Freude und Ehre, mit Ihnen zusammen heute Abend auf das letzte halbe Jahrhundert unserer Gemeinde zurückblicken zu können.

Diese Freude stellt mich aber vor ein Problem. Einerseits verlangt das Höflichkeitsprotokoll von mir, Sie alle zu begrüßen. Andererseits erwarten Sie sicherlich eher, dass ich nicht zu lange spreche. Ein Dilemma, aus dem aber die weithin bekannte deutsche Anstandsfibel einen Ausweg aufzeigt. Im großen Knigge steht dazu unter anderem - ich zitiere - auch wenn Sie die tollsten (Ehren-)Gäste haben, für ausufernde Begrüßungsorgien hat heute niemand mehr Verständnis. Dazu kommt: Wenn Sie von 100 Gästen 23 namentlich erwähnen, fühlen sich 77 ausgegrenzt. Außerdem schaltet Ihr Publikum bald ab. Vermeiden Sie also bitte Begrüßungsorgien. - Zitatende -

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Ihr Verständnis voraussetzend, werde ich dem Knigge-Tipp folgen und Sie nicht alle namentlich willkommen heißen. Sie sind und ihr seid uns alle gleich lieb und wert.

Eine Ausnahme möchte ich nur bei ganz wenigen Gästen machen, wovon einige im Verlauf des Festaktes auch noch ein Grußwort zu uns sprechen werden.

Als Ehrengast begrüße ich unseren Verbandsbürgermeister Andreas Heidrich. Ich freue mich, dass Sie die Zeit gefunden haben, die Ortsgemeinde Nistertal heute zu besuchen und danke Ihnen, dass Sie uns die Glückwünsche der Verbandsgemeinde Bad Marienberg überbringen werden.

Ihre beiden Vorgänger, Herr Klaus Knoche und Herr Jürgen Schmidt, lassen sich heute entschuldigen, sie verweilen beide derzeitig im Urlaub, wünschen der Veranstaltung jedoch einen guten Verlauf und uns allen einen schönen Abend.

Ebenfalls entschuldigen lassen sich Landrat Schwickert und seine Kreisbeigeordneten. Termine, Termine! Überschneidungen ebensolcher lassen eine Anwesenheit in unserer Mitte heute Abend leider nicht zu. Dankenswerterweise hat Herr Landrat Schwickert uns ein schriftliches Grußwort zukommen lassen, das ich - keine Angst - jetzt nicht vorlesen möchte. Es hängt an unserer schönen Foto-Pinwand im Eingangsbereich des Zeltes aus und kann dort von allen, die mögen, gelesen werden. Zusammengefasst wünscht auch Herr Landrat unserer Veranstaltung einen schönen Verlauf. Vielen Dank, in Abwesenheit, Herr Landrat.

Seit Jahren und Jahrzehnten, ja sogar seit Jahrhunderten verbindet uns - allein schon der geographischen Lage wegen - eine stete Partnerschaft mit unseren Nachbargemeinden Unnau samt Stangenrod und Korb, Hardt, Dreisbach, Stockum-Püschen, Enspel sowie Alpenrod samt Hirtscheid und Dehlingen. Viele Kontakte - z.B. über Vereine -, unzählige Freundschaften, aber auch berufliche, kirchliche oder familiäre Beziehungen bestehen schon sehr lange zwischen unseren Dörfern. Deswegen freue ich mich besonders, heute Abend alle Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister unserer umliegenden Nachbarorte mit ihren Abordnungen, teilweise mit ihren Beigeordneten, begrüßen zu dürfen. Schön, dass Ihr alle da seid und es Euch nicht habt nehmen lassen, mit uns zusammen unser Jubiläum zu begehen.

Für viele Kommunen sind die Kirchengemeinden vor Ort ein Segen. Leisten Sie an vielen Stellen doch Arbeit, vor allem soziale und seelsorgerische Arbeit, welche die Gemeinde niemals stemmen kann. Gemäß dem biblischen Leitspruch „Suchet der Stadt Bestes“ aus dem Buch Jesaja, dienen Kirche und Kommune folglich gemeinsam den Menschen. In Nistertal haben wir gleich drei Kirchengemeinden, mit denen wir als Gemeinde gut zusammenarbeiten. Ich freue mich daher sehr, dass die Herren Pfarrer Christof Schmidt und Ulrich Schmidt von den evangelischen Kirchengemeinden Unnau und Alpenrod sowie Herr Pfarrer Winfried Roth und Frau Pastoralreferentin Doris Nolden von der katholischen Kirchengemeinde „Maria Himmelfahrt“ den Weg zu uns gefunden haben. Der kirchliche Beistand ist uns heute somit sicher, und das ökumenisch.

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

In den vergangenen 50 Jahren haben drei Ortsbürgermeister und eine Ortsbürgermeisterin sowie viele ehrenamtliche Ratsmitglieder die Geschicke Nistertals gelenkt, den Ort repräsentiert und zusammengehalten: Von Kurt Dörner an, dem ersten - gemeinsamen - Bürgermeister beider Ortsteile, bis heute. In den letzten 50 Jahren ist viel passiert, viel hat sich geändert, viele Projekte wurden umgesetzt und viel Arbeit fürs Dorf ist zu erledigen gewesen. Einige unter Ihnen können davon sicher ein längeres Liedchen singen. Ich begrüße an dieser Stelle daher unsere Alt-Bürgermeisterin Beate Held, unseren Alt-Bürgermeister Willy Kefferpütz, alle ehem. Rats- und Ausschußmitglieder und ganz besonders die anwesenden Mitglieder des ersten Nistertaler Gemeinderats aus dem Jahr 1969, dem Gründungsjahr der jetzigen Ortsgemeinde Nistertal, welche die Weichen für unser heutiges Dasein gestellt haben. Herzlich Willkommen, Gilbert Benner, Adalbert Benner, Gerhard Klöckner, Otto Henn und nochmals Willy Kefferpütz! Urlaubsbedingt entschuldigen lässt sich Herr Friedel Hoffmann, der die Reihe vervollständigt hätte. Schön, dass ihr alle da seid und unseren Festakt mit Eurer Anwesenheit bereichert.

Jeder von uns weiß, wenn heutzutage über eine Veranstaltung in den Medien nicht berichtet wird, dann hat sie eigentlich nicht stattgefunden. Deshalb begrüße ich abschließend ganz besonders die Vertreter der hiesigen Presse. Ich freue mich auf Ihre Berichterstattung!

Liebe Nistertalerinnen und Nistertaler, sehr geehrte Damen und Herren!

Es war im Jahre 1969 als die ehemals eigenständigen Gemeinden Büdingen und Erbach zum heutigen Nistertal zusammengelegt wurden. Am 07. Juni 1969 erfolgte die Zusammenlegung und Nistertal ward aus der Taufe gehoben, am 04. Juli 1969 erfolgte die Bürgermeisterwahl in vollem Saal bei unzähligen Zuschauern. Ein Großereignis, so viele Zuschauer würde man sich heute auch manchmal wünschen. Anfangs von vielen argwöhnisch beäugt, entwickelte sich dadurch in den letzten 50 Jahren ein dynamischer Ort mit ganz eigenem Charakter, einem reichhaltigen kulturellen Angebot, emsigen Vereinen, einladender Natur, einer ansprechenden Infrastruktur und hoher wirtschaftlicher Strahlkraft. Ich finde, wir können stolz darauf sein, was aus uns geworden ist.

Stolz verpflichtet aber auch, und so ist es die Aufgabe der heutigen und zukünftigen Generationen das, was unseren Ort ausmacht, zu bewahren. Nistertal muß Postkartenmotiv bleiben. Wir alle müssen gut und gerne hier wohnen und arbeiten können. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies auch in den nächsten 50 Jahren gelingt. Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied heißt es, und genauso verhält es sich mit einer Gemeinde. Ein Dorf lebt vom Mitmachen, von der Dorfgemeinschaft, vom Vereinsleben, von der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe. Ein Dorf ist nur so stark, wie seine Einwohner. Erst ihr alle macht Nistertal lebenswert. Und so ist dieses Fest nicht nur ein Fest der letzten 50 Jahre, sondern auch ein Fest der Gegenwart, ein Fest für uns alle, auch wenn der eine oder andere unter uns - mich eingeschlossen - vllt. noch keine 50 Jahre hier lebt und wohnt.

Weitere Schwenker in die Nistertaler Geschichte möchte ich nun nicht mehr vornehmen, da ich unseren beiden Moderatoren des heutigen Abends, Karin Wenzelmann und Sebastian Benner, nicht vorgreifen möchte. Ich bedanke mich ganz herzlich, dass Ihr Euch bereit erklärt habt und mutig genug fühlt, diesen schwierigen Auftrag der Moderation zu übernehmen. Macht Euch schon mal bereit, gleich geht’s für Euch los!

Ein großer und herzlicher Dank gilt zudem allen, die an der Vorbereitung unserer Jubiläumsveranstaltung mit großem Einsatz mitgewirkt haben. Besonders möchte ich den Mitstreitern unseres Kleinen Museums danken, sie waren nämlich hauptverantwortlich für die schöne Dekoration in den Farben unseres Ortswappens, die unser Festzelt heute Abend ziert. Ich finde, sie ist großartig gelungen. Allen mitwirkenden Ortsvereinen, dem alten und neuen Gemeinderat und den Gemeindeangestellten gilt ebenso mein großer Dank für die Unterstützung im Vorhinein und heute Abend hier im Saale.

Gerne darf man mir - nach meinem Grußwort - auch auf die Füße treten, wenn ich vergessen habe, jemanden zu begrüßen oder jemandem zu danken. Das hole ich dann gerne später an der Theke persönlich nach.

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Max Frisch hat einmal gesagt: „Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur.“ So geht es auch unserem Nistertal: die Zeit entfaltet es. Sie legt Stärken frei und manchmal auch Schwächen. Die Gemeinde und seine Bewohner haben sich in den vergangenen 50 Jahren entwickelt und sich immer wieder für Neues geöffnet. So ist unser Ort an seiner wichtigsten Aufgabe und gleichzeitig größten Herausforderung gewachsen: Verbindungen zu schaffen, Brücken aufzubauen, Gräben zwischen den Ortsteilen zu überwinden. Wir haben übrigens viele Brücken in Nistertal. Im neuen Nistertal war von Anfang an viel Potenzial vorhanden, und es wurde genutzt. Davon zeugen unsere weiterhin hohe Einwohnerzahl von ca. 1250 Einwohnern, unsere zwei Gewerbegebiete, die sich großer Beliebtheit erfreuen, unser schönes Dorfzentrum, in dem wir heute unser Zelt aufgeschlagen haben, und viele andere Gegebenheiten, große und kleine Geschichten von „dumols“ und „houtzedach“, die wir uns sicher heute Abend noch gegenseitig erzählen werden. Ich denke, aber ich möchte nicht zu viel verraten, hierzu wird es noch ausreichend Gelegenheit geben.

Liebe Festgäste!

Warum feiern wir dieses Jubiläum? Ich denke, wir tun dies, um uns zu erinnern, woher wir kommen, was es heißt von Nistertal zu reden, und um innezuhalten und Kraft zu schöpfen für den weiteren Weg. Denn wenn wir wissen, woher wir kommen, in welcher Tradition wir stehen, dann kann uns die Zukunft gelingen. Der Philosoph, Sprachforscher und preußische Staatsmann Wilhelm von Humboldt hat einmal gesagt: Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft. Man mag hinzufügen, wer sie nicht kennt oder seine Herkunft leugnet, der ist ein Tor. Um es nochmals zu sagen, ich bin der festen Überzeugung, unser Dorf hat Zukunft. Denn hier leben und arbeiten viele Menschen, die der Region und dem Umland helfen, sich weiter zu entwickeln. Ein Jubiläum ist eine gute Gelegenheit, optimistisch in die Zukunft zu blicken, Ideen zu entwickeln und Pläne zu schmieden. So entsteht Neues durch Altes.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie heute Abend die Geschichte unseres Dorfes neu entdecken. Freuen Sie sich mit mir darüber, wie sich unser Nistertal in den letzten 50 Jahren entfaltet hat. Lassen Sie sich überraschen von den für Sie geplanten Darbietungen auf dieser Bühne. Ich danke bereits jetzt allen Akteuren, die sich gleich auf dieser Bühne zeigen werden.

Zum Schluß möchte ich es nicht versäumen, Sie und Euch alle - auch im Namen des Gemeinderates - zu unserer Kirmes einzuladen. Die nächsten drei Tage stehen im Zeichen der Geselligkeit, des Frohsinns, des Miteinanders, im Zeichen der eben erwähnten Dorfgemeinschaft. Lassen Sie uns heute Abend damit anfangen. Feiern Sie mit, gehen Sie den Kirmesumzug mit, setzen wir gemeinsam ein Zeichen, dass uns unsere Kirmes nicht egal ist. Es würde etwas fehlen, wäre sie auf einmal nicht mehr da, da sind wir uns sicher einig.

Liebe Gäste!

Noch etwas habe ich im Knigge gelesen: Eine Begrüßungsrede darf maximal 10 Minuten dauern, denn sie ist nicht des Pudels Kern eines Jubiläums. Sie ist eine Einstimmung, ein Bekanntmachen. Daran wollte ich mich halten. Ob mir das gelungen ist, diese Bewertung überlasse ich Ihnen und Euch. Seid nicht zu streng!

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und gebe nun das Wort ab - an unser Moderatorenduo. Karin, Sebastian, ich räume das Podium, ihr habt das Wort. Dankeschön!

Christian Benner, Ortsbürgermeister



SF Nistertal - Tischtennis
Vereinsmeisterschaft


Nistertal, 30. August 2019

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Am vergangenen Wochenende, dem 16. und 17.08.2019 war es wieder so weit. Die Sportfreunde Nistertal haben ihren Vereinsmeister sowohl in der Doppel-, als auch der Einzelkonkurrenz ausgespielt.

Bei guter Stimmung läuteten Sebastian Relet und Chris Schneider am Freitag Abend den Start des diesjährigen Kräftemessens ein. Bedingt durch Verletzungen sowie einiger kränkelnder Vereinsmitglieder, ging es mit einem 13 Mann und Frau starkem Teilnehmerfeld in die erste Losrunde der Doppelkonkurrenz. Wie schon in den vergangenen Jahren wurden die Doppelpaarungen nach jeder Runde neu gelost. Nach ganzen sieben Runden Doppel-Kampf neigten sich die Kräftereserven der Sportfreunde gen Ende, so dass nun in Abhängigkeit der erlangten Punkte die Endrunde mit festen Doppelpartnern gelost wurde. Hier setzten sich am Ende Kerstin Mosbach und Passivmitglied Janis Zutis gegen Philip Pearce und Sebastian Relet durch. Den gemeinsamen dritten Platz teilten sich Rainer Beib gemeinsam mit dem Ehemaligen Vereinsmeister Johannes Rech sowie Nachwuchshoffnung Nils Gebrand mit Felix Binge.

Nach teilweise ausufernder Nachbereitung und daraus resultierend kurzer Nacht ging es dann Samstag Mittag mit leicht gewachsenem Teilnehmerfeld zu fünfzehnt an die Einzelbegegnungen.

In zwei Gruppen wurden hier über viele spannende Matches die acht Teilnehmer der Endrunde ermittelt. In Form eines ausgeklügelten Vorgabesystems wurde dem vorherrschenden Spielklassenunterschied im Vereinsquerschnitt Rechnung getragen. Hierdurch war eines jeden Ehrgeiz geweckt und es ergaben sich über alle Mannschaftsgrenzen hinweg, äußerst spannende und knappe Begegnungen.

Letzten Endes setzte sich das Brett Eins der ersten Mannschaft, Johannes Rahn gegen Titelverteidiger Moritz Beib durch. Gemeinsame Dritte wurden unsere alten Haudegen Rainer Beib und Andreas Weyand.

Im Anschluss an das bunte Treiben in der Halle überfielen die Sportfreunde geschlossen die Kirmes in Nistertal und feierten gemeinsam den Erfolg der diesjährigen Vereinsmeisterschaften.





Das letzte Jahr im Kindergarten Kunterbunt (Schulkindertreff 2018 / 2019)

Nistertal, 19. Juli 2019

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Das sagen unsere Kinder zum Schulkindertreff, Erinnerungen und Austausch:

Henry: „Wir haben zusammen eine Schatzsuche gemacht. Da mussten wir mit geschlossenen Augen an einem Seil entlang gehen und durch ein Spinnennetz, ohne es zu berühren. Das fand ich gut."

Theo:“ Ich fand es gut bei der Polizei. Da haben wir geübt, wie man über die Straße geht. Bei der Feuerwehr war es auch gut. Da haben wir gelöscht und geschaut, wer zuerst die Kiste voll Wasser hat.“

Luke: “Ich fand gut, dass wir die Aufgabe zu „Kinder aus anderen Ländern“ hatten, mit verbundenen Augen zu fühlen, was an einem Seil war.
Unser Theaterstück war auch gut. Bei dem haben wir uns selbst die Geschichte ausgedacht. Dann haben wir geübt und dann das Theater vorgespielt (im Seniorenheim und vor unseren Eltern).
Als die Müllabfuhr bei uns war, war es auch gut. Wir durften auf den Knopf drücken und die Mülltonnen ausleeren!“

Fina: “Ich fand gut, dass wir Fallschirmteile aufgeklebt haben, wenn wir unsere Aufgaben gemacht haben. Dadurch wussten wir, was wir schon geschafft haben.
Ich fand gut, dass Mama und Papa zum Thema „Auto“, an einem Morgen mit uns im Schulkindertreff waren und mit uns gearbeitet haben. Besonders gut hat mir die Aufgabe gefallen, dass meine Mama eine Geschichte zum Thema Auto vorgelesen hat und ich immer bei Auto Musik machen durfte.“

Benjamin: „Spiele mit zusammen Aufgaben schaffen war gut. Zum Beispiel mussten wir eine hohe Bank hochklettern, ohne uns los zu lassen. Im Mathematikum und im Kletterwald war es gut.“

Alle sind sich einig, dass unsere Übernachtung mit Schiff fahren, Marksburgbesichtigung und Nachtwanderung ein sehr guter (Henry) Abschluss war!

Wir wünschen allen „Schulkindern“ und Ihren Familien einen guten Schulstart und einen tollen neuen Lebensabschnitt. Es ist schön, dass Ihr bei uns im Kindergarten wart und wir freuen uns „auf jeden Fall“, wenn ihr uns mal besucht!





Leben im Dorf – Treffpunkt „Kleines Museum“
6-Auerns-Picknick


Nistertal, 21. Juni 2019

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Im Rahmen einiger Veranstaltungen zum diesjährigen Jubiläum „50 Jahre Nistertal“ fand am 08. Juni 2019 ein „6-Auerns-Picknick“ am Kleinen Museum statt. Bürgermeister Christian Benner begrüßte die Gäste des „6-Auerns“, bedankte sich für die Organisation im Vorfeld und auch am Nachmittag selbst auf das Herzlichste. Auch Beigeordneter Marvin Kraus freute sich über diese gelungene Idee. Beide luden dann zu einem kleinen Umtrunk auf Kosten der Gemeinde ein. Ein Dankeschön im Namen aller Gäste dafür an dieser Stelle.

Viele Bürgerinnen und Bürger hatten sich zu dieser kleinen aber sehr feinen Veranstaltung auf den Weg gemacht und alle hatten „ihre Getränke“ und „ihr Essen“ mit dabei und so konnten tolle Leckereien präsentiert werden und alle Gäste waren voll des Lobes über die Vielfalt, die dieses Buffet bot. Parallel gab es noch Bratwurst, und Rita und Evelyn von den Backfrauen überraschten mit einer leckeren Weizenbierbowle, die reißenden Absatz fand und von der zum Schluss auch nicht der kleinste Schluck übrig war.

So war es ein sehr gelungenes kleines Fest im Rahmen des Dorfjubiläums. Alle hatten viel Spaß miteinander und auch das Wetter hat es gut gemeint, die Sonne ließ sich blicken, die neuen Pavillons kamen zum Einsatz und hielten den Wind ab und später ein wenig den Regen. Eine kleine Gästeschar hatte sich direkt in der Sofaecke, ihrem „Stammtisch“ im Kleinen Museum, zusammengefunden und hatten dort, wie man hörte, auch ganz viel Spaß.

Für alle Verantwortlichen war die Begeisterung der Gäste ein schöner Lohn. Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen im Rahmen des Dorfjubiläums in diesem Jahr.

Christian Benner, Ortsbürgermeister





„Maddin“ Schneider brennt ein Comedy-Feuerwerk ab

Nistertal, 10. Mai 2019

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Zum zweiten Mal bereits gastierte Martin Schneider im Rahmen seiner Deutschland-Tourneen in Nistertal und er präsentierte sich in Bestform. Schon mit den ersten Sätzen trieb der sympathische Hesse Lachtränen in aller Augen. Er bezeichnete die „leidenschaftlichen“ Westerwälder als „Brasilianer Deutschlands“ und wunderte sich bei den ersten Fragen ans Publikum, dass es nicht nur Nistertal, sondern auch Nisterberg, Nister-Möhrendorf u.a. gibt. „Na, Hauptsache bei euch es nistert‘s ordentlich“.

Und dann legte er richtig los, offenbarte aberwitzige Gedanken, die ihm tagtäglich durch den Kopf schießen, wie: Hab ich de Tür abgeschlosse? Hab ich de Herd ausgemacht? Hab ich’s Fenster zugemacht? Und auch, was all passieren kann, läßt ihm keine Ruhe: Durch’s offene Fenster „kommt en Vöschelche reingefloche, das setzt sich auf das Hebelsche vom Toaster, drückt’s runner (könnt‘ ja en Bussard sein) un ruckzuck is das Haus abgebrannt. Oder: Durch die offene Haustür kommen rumänische Einbrecher rein, die ihm seine Organe entnehmen wollen, um diese bei Ebay zu verhökern.

Solchen Brüllgedanken, die nachts den Sorsche-Alarm aktivieren, weil man vergessen hat, den gelbe Sack rauszustellen, solle man positive Gedanke gegenüberstellen. Schließlich könnten anstelle der Organdiebe ja auch ein Dutzend junge, rumänische Nymphomaninen bei ihm einbrechen..

Aber Maddin bietet auch praktische Lösungen, z.B. vergräbt er das Bügeleisen nach Gebrauch im Garten, so kann man nicht vergessen es auszumachen.

Und so geht das Schlag auf Schlag weiter, Schneider kommt von Jumbo-Pia, der sexy Stewardess, die ihm Schwarzwälder Kirsch backt und mit ihm 5 Saunagänge absolviert, zum Guru Kallheinz, der ihm verbietet an Affen zu denken, von seinen erotischen Erlebnissen mit Hefeteig auf seine Online-Dating-Versuche bis hin zum Dating Burn-out.

Untermalt von seinen typischen Grimassen läuft er gestikulierend zur Höchstform auf und jagt die Besucher von einer Lachsalve zur nächsten. Klar, dass er erst nach einer Zugabe von der Bühne darf.

Vor und nach dem Aufritt haben wir Martin Schneider als einen sehr sympathischen und entspannten Menschen kennengelernt.


„Maddin“ live und in Höchstform auf der Nistertaler Bühne


Die „schneggelische Zuggerschneggscher“ vom KVN und „Maddin“ hatten viel Spaß beim Posing



Aktion Saubere Landschaft 2019

Nistertal, 19. April 2019

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Am 06.04.2019 fand kreisweit, so auch wieder in unserer Ortsgemeinde, die Aktion Saubere Landschaft 2019 statt. Der Einladung zur Teilnahme folgten sage und schreibe 32 Personen, die allesamt mit viel Motivation und Spaß bei der Sache waren.

Es konnte ein beachtlicher „Müllberg“ aus den Gemarkungen Büdingen und Erbach aufgesammelt werden. Bedauerlicherweise fanden sich auch in diesem Jahr wieder Autoreifen, Kanister, Kunstoffrohre, Farbeimer, Renovierungsmüll, uvm. unter den gefundenen Gegenständen. Was hat so etwas im Wald oder an Wegesrändern zu suchen?

Besonders auffällig war auch die Menge an Glasprodukten und -scherben, hier vor allen Dingen viele kleinere Schnapsfläschchen, die mancherorts wie an der Perlenkette über etliche Meten verstreut vorgefunden wurden. Ebenso - leider wie immer - Kunststoffverpackungen. Auch einige Privatgrundstücke zeichneten sich erneut durch grobe Vermüllung aus - hier wurde jedoch nicht aufgeräumt, entsprechende Grundstücksbesitzer dürfen sich selbst in der Pflicht sehen!

Den Teilnehmern fiel auf, dass die gesammelte Müllmenge trotz eines größeren Teilnehmerkreises als in den Vorjahren, dennoch nicht sonderlich größer wurde. Könnte das auf ein steigendes Umweltbewusstsein in der Bürgerschaft zurückzuführen sein?! Es stimmt in jedem Fall positiv, dass der Müllberg zumindest annähernd konstant bleibt und von Jahr zu Jahr nicht weiter anwächst. Schöner wäre jedoch, man würde in ganz Nistertal irgendwann mit 2-3 blauen Säcken auskommen. Vielleicht schaffen wir das ja in den nächsten Jahren!

Ich danke allen Teilnehmern für ihre fleißige Arbeit und ihr ehrenamtliches Engagement für letztlich alle Nistertaler, denn uns allen kommt eine saubere Landschaft zugute. „Viele Hände, schnelles Ende!“, so kann man die Aktion Saubere Landschaft 2019 wohl erneut zusammenfassen, um 10 Uhr begonnen und um 12.45 Uhr bereits alle Straßen und Wege abgelaufen gehabt. Eine spitzen Leistung! Alle diejenigen, die noch nicht mitgemacht haben, kann man nur dazu ermutigen dies das nächstes Mal zu tun.

Christian Benner, Ortsbürgermeister







Tennis Club Nistertal 1989 e.V.
Bericht zur Jahreshauptversammlung am 19.02.2019 - (Teil I und II)


Nistertal, 12. April 2019

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Mit der offiziellen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des TCN, Christoph J. Schiewek, wurde die Sitzung eröffnet.

Darauf folgte der Tätigkeitsbericht des Vorstandes für das abgelaufene Jahr 2018: Ein Fachunternehmen hatte im Frühjahr 2018 den einen Platz des TCN instandgesetzt. Für den Spielbetrieb des TCN ist ein Platz ausreichend. Am Tage des Eröffnungsturniers war der Platz sehr gut bespielbar. Es fand bei wunderbar schönem und sonnigem Wetter ein schönes Miteinander bei dem einen oder anderen Match auf der Tennisanlage, aber auch und im Clubhaus statt.

Der Spielbetrieb 2018 fand im Laufe des Jahres Zuspruch und auch gab es an einigen Freitagen gesellige Clubabende. Die Jugend spielte erfreulich häufig und bekam mehr und mehr Spaß am Tennissport. Durch die Sommerferien bedingt gab es eine von Leerstand geprägte Zeit. In 2018 wurde an Investitionen lediglich die Platzinstandsetzung getätigt.

Anschließend stellte der Kassenprüfer Thorsten Luysberg seinen Bericht über die 2018er Kasse vor, die er geprüft hatte: Es gab keine Beanstandungen. Es wurde bescheinigt, dass sie ordentlich geführt ist.

Danach erfolgte der Bericht 2018 des TCN-Schatzmeisters Karl Heinz Giehl über den aktuellen Stand des Vereins. Mit Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2018 konnte der TCN mit seinem Kontostand seine Existenz behaupten und sich somit auch in 2019 mit einem kleinen Polster auf die Saison vorbereiten. Natürlich sind neue Mitglieder und begeisterte Tennisfreunde stets willkommen. Beim Eröffnungsturnier sind daher auch immer Freunde unserer Mitglieder und Interessierte gern gesehen.

Die einzelnen Tennisbeiträge sollen auch im Jahr 2019 nicht erhöht werden. Dadurch bleibt der TCN auch Beitragsmäßig attraktiv.

Die Platzinstandsetzung 2019 wird bis zur 14. KW fertig gestellt sein. Es wurde dann einvernehmlich besprochen, dass das Eröffnungsturnier am Sonntag, 12.Mai 2019 um 11:00 Uhr stattfindet

Freitagabends ab 18:00 Uhr werden unsere Clubnachmittage/Abende sein. Hiermit ist ein Beisammensein der Mitglieder im Clubhaus gemeint. Zur Pflege der Gemeinschaft und mit netten Gesprächen bei mitgebrachten (kleinen) Speisen. Ein Spiel auf dem Platz darf man natürlich gerne einplanen und sollte auch nicht fehlen.

Der Dienstagabend ab 18:00 Uhr wird als Clubabend für das Tennisspiel angeboten. Hier finden sich dann immer Spielinteressierte ein ohne sich zuvor verabredet zu haben. So gibt es zwei Abende bei denen reger Betrieb und auch gemütliches Beisammensein unser Ziel ist.

Und der letzte Termin im laufenden Jahr ist der 25.10.2018, 17:00 Uhr, denn die Plätze werden jährlich am Freitag VOR dem Ende der Sommerzeit um 17:00 Uhr winterfest gemacht.

Und der erste Termin im neuen Jahr ist gegen Mitte/Ende März, denn die Plätze werden jährlich am Freitag VOR Beginn der Sommerzeit um 16:30 Uhr abgedeckt und zur Platzinstandsetzung vorbereitet.

In der Hoffnung auf ein aktives 2019 mit einem erfolgreichen Umsetzen der geplanten Aktivitäten wurde die Jahreshauptversammlung geschlossen.



„Tue Gutes und rede darüber!“

Nistertal, 29. März 2019

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Der erste Ehrenamtsabend der Ortsgemeinde Nistertal am 16.03.2019 war ein Fest der Begegnung. Gedacht als Auftaktveranstaltung im Rahmen unseres 50-jährigen Dorfjubiläums fanden sich auf Einladung der Ortsgemeinde hin 26 Abordnungen aus allen Ortsvereinen und anderen ortsansässigen Ehrenamtsinitiativen zusammen, um gemeinsam diesen etwas anderen 50. Geburtstag unseres Dorfes zu feiern.

In gemütlicher Atmosphäre mit blumigen Frühlingsgrüßen auf den Tischen wurden die Gäste auf das Herzlichste empfangen. In seiner Begrüßungsrede betonte Ortsbürgermeister Christian Benner die Wichtigkeit des hiesigen ehrenamtlichen Engagements in unzähligen Bereichen des gemeinsamen Dorflebens.

Er dankte allen Gästen und denen, die nicht anwesend waren, für ihren großen Einsatz und ihre teils langjährigen Verdienste um das Miteinander in unserem Ort. Manche Vereine sind älter als die Jubilarin Nistertal selbst, manche noch in den Kinderschuhen. Manche haben sich seitdem leider auch aufgelöst, ihr Wirken ist dagegen nicht vergessen. Alle eint jedoch eines: Sie leisteten und leisten einen wertvollen Beitrag zum sozialen Miteinander und helfen dabei, dass es in Nistertal heute ein so umfangreiches Angebot in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, Musik, Gemeinwohl uvm. gibt. Wer möchte das missen?

Mit der Ausrichtung des Ehrenamtsabends entbot die Ortsgemeinde bei kostenlosem Speis und Trank hierfür ihren großen Dank und ihre Anerkennung. Als weiterer positiver Effekt des Ehrenamtsabends ist zu nennen, dass sich auch die „Ehrenamtler“ untereinander besser kennenlernen und vernetzen konnten, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde. Frei nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ fanden sehr viele anregende Gespräche statt. Die gute Stimmung und die Tatsache, dass sich auch Tage später noch gerne daran erinnert wurde, zeugen von einem gelungenen Abend.

Vielen war es sicherlich neu, wie groß doch die ehrenamtliche Bandbreite in Nistertal ist und auf welchen Gebieten sich freiwillig und gerne engagiert wird. Und so konnte man nur zu dem Schluss kommen: Trotz seines 50. Wiegenfestes in 2019 konnte sich Nistertal - nicht nur, aber auch - dank des Ehrenamtes seinen jugendlichen Charme bewahren. Wir dürfen uns also auf weitere Veranstaltungen im Rahmen des diesjährigen Dorfjubiläums freuen und einem nächsten Ehrenamtsabend freudig entgegenschauen.

Christian Benner, Ortsbürgermeister







Karnevalsverein Nistertal
Nachlese Session 2018/19


Nistertal, 22. März 2019

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Die Session 2018/19 ist jetzt abgeschlossen und wir freuen uns über eine hervorragend verlaufene Kampagne. Zum Sessionsbeginn am 11.11.2018 haben wir zum ersten Mal öffentlich unsere Kinderprinzessin proklamiert. Vielleicht etwas ungewöhnlich, im Rahmen eines karnevalistischen Frühstücks, aber diese sehr entspannte und lockere Veranstaltung wurde von allen Gastvereinen positiv beurteilt. Daher werden wir unsere Tollitäten in den nächsten Jahren gerne wieder in dieser Weise vorstellen.

Wir haben viele befreundete Vereine besucht, viele Auftritte mit Reden und Tänzen gehabt. Bestehende Kontakte wurden gepflegt und vertieft. Über viele Jahre hinweg haben sich persönliche Freundschaften gebildet, daher ist ein reger Austausch mit anderen Vereinen für uns eine Herzensangelegenheit.

Auch unsere eigenen Sitzungen waren ein voller Erfolg. Ein abwechslungsreicher Mix aus Büttenreden, Sketchen, Show-, Garde- Gaudi- und Solotänzen ließ die Abendsitzung keine Sekunde langweilig werden.

An Kinderkarneval zeigten die jungen und die jüngsten, was sie alles einstudiert hatten, ergänzt durch Auftritte aus dem Vorabendprogramm.

An beiden Tagen durften wir befreundete Vereine begrüßen, die unser Programm mit tollen Auftritten bereicherten.

Als Strichmännchen verkleidet und mit passend dekoriertem Wagen haben wir die Umzüge in Müschenbach und Langenhahn begleitet, erlebten in Müschenbach ein Wintergewitter mit Sturmböen und Hagel. Aber das kann echte Karnevalisten nicht bremsen, bei der After-Zug-Party wurde umso ausgelassener gefeiert.

Wir sind stolz auf unsere Tanzgruppen, die allesamt starke Auftritte hatten und viel Applaus erhielten. Wir freuen uns über eine wachsende Anzahl sehr engagierter junger Leute und eine insgesamt positive Entwicklung unseres Vereins.

Mit Abschluss der Session sind die Aktivitäten des KVN aber nicht beendet. Über den in Kürze anstehenden Comedyabend werden wir bald an dieser Stelle berichten.

Wir schauen positiv nach vorn und freuen uns jetzt schon darauf, wenn am 11.11.2019 die nächste närrische Session eingeläutet wird.


LADYPOWER – die junge Showtanzgruppe hält was der Name verspricht.
Ihr faszinierender Tanz zum Thema „Römer“ war eines der absoluten Highlights.



„Überlasst den Narren das regiern – was bess‘res kann euch nicht passiern“ verkündeten Kinderprinzessin Jennifer I. und ihre Pagen, nach vielen Auftritten überall im Westerwald, endlich auf der heimischen Bühne.



Frauenfastnacht Nistertal 2019

Nistertal, 01. März 2019

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„Lachen, lachen!“ lautete das Motto, unter dem Irene Nolden die diesjährige Sitzung der Nistertaler Frauenfastnacht eröffnete.

Schon in der ersten Therapiestunde für die geplagten Wochentage ging viel positive Energie vom Publikum auf die Aktiven über, sodass der Therapieerfolg nicht lange auf sich warten ließ.

Große Heiterkeit rief dann das leibhaftig auftretende beste Stück des Mannes hervor, das einen Antrag auf Arbeitszeitverkürzung stellte. Der Antrag wurde abgelehnt, da seine Tätigkeit sowieso schon sehr kurz sei, es allzu schnell ermüde und auch häufig auf Sicherheitskleidung verzichte.

Ein mutiger Tanz der „Strawgirls & -boys“ - einstudiert von Heike Schürg - riss eine Reihe junger Damen zu einem spontanen Gruppentanz vor der Bühne hin.

Ein altes Ehepaar (Heike Kunz u. Gabriele Schaad) sinnierte über Geschenkwünsche zum Valentinstag, die jedoch zur Erheiterung der Zuschauer beträchtlich auseinander lagen.

Einmal mehr in gekonnter Manier intonierten die „Jungen Frauen von Nistertal“ einen Küchensong, diesmal mit dem Titel „Tupper, Tupper, Tupperschüssel ...“

Jeanette und Daniela Merten wollten sich einer Schönheits-Operation unterziehen; ihnen kamen aber starke Zweifel an der Eignung des Chirurgen, als dieser ihnen Abnäher auf den Körper malte.

Die „Zugereisten Emma und Otto“ nahmen bei einem Theaterbesuch einen irritierend üblen Geruch wahr. Als Ursache entdeckten sie schließlich gebrauchte Socken in der Jackentasche des Mannes.

Den Abschluss des Programms machte dann Irene Nolden, die vom Shoppen kam: Das An- und Ausziehen einer Slimfit-Röhren-Jeans-Stretch-Stoffhose verlangte extreme gymnastische Fähigkeiten.







Seniorenweihnachtsfeier 2018

Nistertal, 04. Januar 2019

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Am Samstag, den 15.12.2018, fand die diesjährige Seniorenweihnachtsfeier der Ortsgemeinde Nistertal statt. Darbietungen des Kindergartens Kunterbunt (kleines Theaterstück), des Musikzuges der FF Nistertal (Weihnachtslieder zum Mitsingen), von Herrn Pfarrer Roth und des Karnevalsvereins Nistertal (Sketch „Pflegenotstand“) bereicherten das bunte Programm und die guten Gespräche.

Ich freue mich, dass viele Seniorinnen und Senioren auch dieses Jahr der Einladung wieder gefolgt sind und sich die Zeit genommen haben, über alte Zeiten, neue Vorhaben und „das Dorf“ zu reden.

Ein Dankeschön auch allen Helferinnen und Helfern, z.B. unseren Küchendamen, den bewirtenden Damen und Herren hinter der Theke von den Sportfreunden Nistertal (SFN 07) und den Bauhofmitarbeitern, die die Seniorenweihnacht wieder mit auf die Beine gestellt haben.

Christian Benner, Ortsbürgermeister

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