Rückblicke 2018




Karnevalsverein Nistertal 1992 e.V.
Nach 10 Jahren wieder „Spiel ohne Grenzen“


Nistertal, 08. Juni 2018

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Spiele ohne Grenzen wurden schon vor vielen Jahren vom KV Nistertal veranstaltet, das letzte Mal im Jahr 2008. 10 Jahre später lud der KVN wieder ein, diesmal zur „Alten Burg“ in Rotenhain.

Viele befreundete Vereine aus Nistertal, aus der näheren und auch aus der weiteren Umgebung hatten insgesamt 22 Teams à 4 Wettkämpfer zu den Spielen angemeldet.

Der Wettergott meinte es gut mit den Spaßsportlern, der 26.05.2018 zeigte sich von der schönsten Seite. Sonnenschein und strahlend blauer Himmel lockten auch etliche Zuschauer zu der Veranstaltung, die durch die „Alte Burg“ im Hintergrund einen historischen Charakter erhielt.

Die Teams, die sich phantasievolle Namen gegeben hatten, traten zu Wettkämpfen an, bei denen der Spaß an erster Stelle stand, trotzdem stellten die meisten Wettkämpfer ihr Können und ihre Geschicklichkeit mit hohem sportlichen Ehrgeiz unter Beweis.

Insgesamt 7 Stationen mussten von den Teilnehmern an diesem Nachmittag durchlaufen werden:

Die „Jagd auf den Hachenburger Schwarzbierkeiler“ verlangte Treffsicherheit beim Speerwerfen. „Kuller den Jeck“ hieß ein anderes Spiel, beim dem Holzklötze mit einem Stecken über einen Parcours getrieben wurden. Beim „Kamelle schippen“ und bei der „Puffreisernte“ mussten lose „Kamelle“ und „Puffreissäcke“ auf Tragen über Parcours geschleppt werden. Kraft und Geschicklichkeit erforderte das „Bierbrühschleppen“. Wasser aus dem Burggraben wurde in je 2 Eimern an einem Joch über einen Parcours getragen und am Ende in ein Sammelgefäß geschüttet. Ein Superpuzzle stellte hohe Anforderungen an die Fantasie und die Zusammenarbeit des ganzen Teams, das Hufeisenwerfen dagegen stellte Forderungen an die Geschicklichkeit und Zielgenauigkeit jedes einzelnen Spielers.

Nach den Spielen wurden alle Mannschaften vorgestellt und erhielten eine Teilnahmeurkunde.

Natürlich gab es auch eine Siegerehrung: an die 4 bestplatzierten Teams wurden Pokale überreicht:

Der 1. Platz ging an die „musizierende Feuerwehr“ aus Nistertal, den 2. Platz belegte die „Feuerwehr Rotenhain“, den 3. Platz eroberte die „KKWV Westerburg“ und den 4. Platz erkämpfte sich das Gold-Team der „Heddesdorfer Husaren“.

Der gemütliche Teil wurde von einigen jungen Leuten mit einem Sprung ins kühle Nass des Burgweihers eröffnet, die unterschiedlichen Vereine aus Nah und Fern nutzten den Rest des Nachmittags zum Kennenlernen und zum Austausch untereinander. Am Ende waren sich in einem Punkt alle einig: Ein toller, abwechslungreicher und spannender Nachmittag, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat !


Ein Revival der in den 70ern beliebten Spielshow „Spiel ohne Grenzen“ erlebte die „Alte Burg“ in Rotenhain. Viele befreundete Vereine und Gruppen fanden sich zu einen unterhaltsamen und abwechslungs- reichen Nachmittag zusammen - Foto: Kommune



Lauftreff Alpenrod-Nistertal
LANi-Alp 2018 - 2. Vereinsmarathon vom Lauftreff


Nistertal, 18. Mai 2018

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Am 6. Mai war es wieder soweit. Nach 2017 fand der zweite Vereinsmarathon statt. Bei herrlichem Wetter machten sich 12 Läuferinnen und Läufer an den Start, der mit dem Motto stattfindet: wer schneller als 5 Stunden läuft, wird disqualifiziert. Sie gestalteten den Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Wieder war die Strecke für die beiden Kategorien Marathon, 42,2 km, und Halbmarathon, 21,1 km, vorbereitet. Die erste Hälfte begann um 8 Uhr in Bellingen und nach einem Abstecher an den Dreifelder Weiher und zurück nahm man nach 2 Stunden und 20 Minuten die Halbmarathonläufer mit an Bord. Es ging weiter über Alpenrod nach Nistertal. Die Verpflegung am Halbmarathonstart wurde von Bellinger Jugendlichen durchgeführt, die nebenbei den musikalischen Rahmen der Veranstaltung in den Händen hatten.

Im zweiten Teil wurden die Läufer mobil per „Lastenfahrrad“ unterstützt. Die mobile, stets verfügbare Verpflegung, war besser als bei jedem offiziellen Marathon. Ein Läufer hatte die Aufgabe, statt zu laufen, übernommen.

Die zum 1. LANi-Alp geringfügig geänderte Strecke verlief über herrliche Feld- und Waldwege, meist im Schatten der Bäume und mit geringstmöglichen Steigungen zum Ziel ans Bürgerhaus nach Nistertal. Hier wurden die Läuferinnen und Läufer nach genau 5 Stunden Laufzeit von ihren Fans begeistert empfangen. Wie im Vorjahr gab es für jeden einzelnen Läufer eine CNC-gefräste Medaille, dieses Jahr aus Birnbaumholz. Die Finisher-Tasche wurde wie gewohnt vom Lauftreff selbst zusammengestellt, wobei uns hier das Sporthaus Pro-Sport-Schneider aus Hachenburg besonders unterstützt hat.

Die After-Run-Party im Bürgerhaus war der krönende Abschluss eines herrlichen Tages.

Wer sich dem Lauftreff anschließen möchte, ist herzlich eingeladen. Wir laufen dienstags und donnerstags um 19 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz am Sportplatz in Alpenrod. Samstags starten wir um 15 Uhr vom Parkplatz Gräbersberg. Wir laufen gemeinsam ab und kommen gemeinsam ins Ziel: moderat, frisch und gut gelaunt.







Leben im Dorf - Treffpunkt „Kleines Museum"
Im Kleinen Museum amüsierte sich das Publikum köstlich bei „Die Wunderübung“


Nistertal, 11. Mai 2018

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„Warum trennen Sie sich eigentlich nicht?“ Das fragt Therapeut Harald leicht entnervt das Ehepaar Dorek. Joana und Valentin sind am Tiefpunkt ihrer langjährigen Ehe angelangt. Eine Paartherapie soll nun Abhilfe schaffen. Das Altenkirchener „Ensemble THEATTRAKTION“ präsentierte die Komödie „Die Wunderübung“ von Daniel Glattauer im Kleinen Museum in Nistertal. Das Publikum erlebte einen humorvollen Krieg der Geschlechter vom Feinsten, grandios gespielt von den drei Darstellern.

„Es geht um Wortwitz“, erklärte Regisseur Carl Gneist, der vor zehn Jahren das „Ensemble THEATTRAKTION“ gegründet hat, dem Nistertaler Publikum. Das Ensemble aus Altenkirchen tritt mit diesem Stück vor allem auf kleinen Bühnen auf, damit die Zuschauer direkt am Geschehen dran sind und sich als Teil der Therapie fühlen. Das Podest auf dem Dachboden im Kleinen Museum in Nistertal schien wie gemacht für die Komödie, die Ausstellungsstücke boten eine passende Kulisse. Zwischen Möbeln aus alten Zeiten und Omas Häkeldeckchen liefen die Schauspieler Martina Müller-Greis (Joana Dorek), Martin Gerhards (Valentin Dorek) und Gert Schmidt (Therapeut Harald) zur Höchstform auf. Sie überzeugten in ihren Rollen mit pointierten Dialogen und nahmen das begeisterte Publikum direkt mit auf eine (wahn)witzige Reise in die Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen.

Nach 17 Jahren Ehe haben sich die studierte Historikerin, Hausfrau und Mutter Joana und ihr Gatte Valentin, Technischer Direktor im Flugzeugbau, auseinandergelebt. Die Stimmung zwischen den beiden ist eisig, das spürten auch die Zuschauer im Kleinen Museum sofort. Ganz demonstrativ ließen Martina Müller-Greis und Martin Gerhards einen Stuhl als Puffer zwischen sich frei, als sie die Bühne betraten. Zu sagen hatten sie sich erst einmal nichts. Allerdings sprachen ihre Mimik und Gestik für sich und ernteten bereits die ersten von zahlreichen Lachern.

Als Therapeut Harald die Szenerie betritt, wird schnell klar: Joana hat doch so einiges über ihren Mann Valentin zu sagen. „Tja“ sei die Lebensphilosophie ihres - in seinen eigenen Augen - unfehlbaren Mannes. Martina Müller-Greis war herrlich anzuschauen als scharfzüngige und unzufriedene Ehefrau mit fast schon hysterischen Ausbrüchen. Ihr Gegenüber, Martin Gerhards, glänzte als stoischer und pragmatischer Ehemann. Die Beleidigungen und Anschuldigungen flogen wie Ping-Pong-Bälle von einem zum anderen. „In Sachen Polemik stehen sie sich in nichts nach. Sie haben eine außergewöhnlich lebendige Streitkultur auf hohem Niveau“, bemerkte auch Therapeut Harald.

Gert Schmidt lieferte mit seiner überzeugenden und augenzwinkernden Darstellung eine humorvolle Parodie auf den ein oder anderen Paartherapeuten. Harald gibt sich wirklich Mühe, die fast schon kriegerischen Eheleute mittels diverser Übungen wieder zueinander zu führen. Aber weder Rollenspiele noch Handpuppen führen zum erhofften Erfolg. Dafür unterhielten ganz besonders diese Szenen das Nistertaler Publikum und ernteten viele Lacher. Es hatte schon fest etwas voyeuristisches, dem Paar beim Streiten zuzuschauen. Die Reaktionen der Zuschauer zeigten deutlich, dass ihnen vieles aus ihrem eigenen Beziehungsalltag bekannt vorkam. Gefühle wurden meist laut und temperamentvoll gespielt - aber auf der anderen Seite auch mit sehr viel Feingefühl. Eine unerwartete Wendung bildet den Höhepunkt des Stückes, das das „Ensemble THEATTRAKTION“ künftig auch in Altenkirchen, Wissen, Hachenburg, Neitersen und Dernbach aufführen wird.







Tennis Club Nistertal
Bericht zur Jahreshauptversammlung am 11.04.2018


Nistertal, 20. April 2018

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Mit der offiziellen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des TCN, Christoph J. Schiewek, wurde die Sitzung eröffnet. Der Vorsitzende führte aus, dass der erste Termin zur JHV im Februar verschoben werden musste. Der verspätete, jetzige Termin war der Grippewelle im Februar und März 2018 geschuldet.

Darauf folgte der Tätigkeitsbericht des Vorstandes für das abgelaufene Jahr 2017: Ein Fachunternehmen hatte im Frühjahr 2017 den einen Platz des TCN instandgesetzt. Für den Spielbetrieb des TCN ist ein Platz ausreichend. Am Tage des Eröffnungsturniers war der Platz sehr gut bespielbar. Es fand trotz schlechten Wetters ein schönes Miteinander bei dem einen oder anderen Match auf der Tennisanlage, aber auch und im Clubhaus statt.

Der Spielbetrieb 2017 fand im Laufe des Jahres Zuspruch und auch es gab an einigen Freitagen gesellige Clubabende. Durch die Sommerferien bedingt gab es eine von Leerstand geprägte Zeit. In 2016 wurde an Investitionen lediglich die Platzinstandsetzung getätigt. Anschließend stellte der Kassenprüfer Thorsten Luysberg seinen Bericht über die 2017er Kasse vor, die er geprüft hatte: Es gab keine Beanstandungen. Es wurde bescheinigt, dass sie ordentlich geführt ist.

Danach erfolgte der Bericht 2017 des TCN-Schatzmeisters Karl Heinz Giehl über den aktuellen Stand des Vereins. Mit Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2017 konnte der TCN mit seinem Kontostand seine Existenz behaupten und sich auch in 2018 mit einem kleinen Polster auf die Saison vorbereiten. Natürlich sind neue Mitglieder und begeisterte Tennisfreunde stets willkommen. Beim Eröffnungsturnier sind daher auch immer Freunde unserer Mitglieder und Interessierte gern gesehen. Die einzelnen Tennisbeiträge sollen auch im Jahr 2018 nicht erhöht werden. Dadurch bleibt der TCN auch Beitragsmäßig attraktiv.

Dem Antrag von Mitglied Sandra Giehl, den Schatzmeister und zugleich den gesamten Vorstand zu entlasten wurde einstimmig zugestimmt. Es folgten die Neuwahlen für die Vorstandsämter. Alle bisherigen Amtsträger waren bereit die Position für die kommenden zwei Jahre auszufüllen und stellten sich entsprechend zur Wahl. Es wurden einstimmig, bei entsprechender Enthaltung, gewählt: 1.Vorsitz: Christoph J. Schiewek, 2.Vorsitz: Volker Kubau, Schatzmeister: Karl-Heinz Giehl, Schriftführer: Heike Schiewek, 1. Beisitzer: Volker Stahl (Bauangelegenheiten), 2. Beisitzer: Daniel Knoche (Jugendvertreter)

Die einzelnen Vorstandsmitglieder nahmen die Wahl an und bestärkten die Intention sich auch weiterhin mit Engagement dem Erhalt und dem Wachstum des TCN zu widmen. Die Platzinstandsetzung 2018 wird bis zur 17. KW fertig gestellt sein. Hier ist die Verzögerung den langen Frostperioden bis in den März hinein geschuldet, die der Fachbetrieb im Zeitplan nicht einholen kann. Es wurde dann einvernehmlich besprochen, dass das Eröffnungsturnier am Sonntag, den 20. Mai 2017 um 11:00 Uhr stattfindet.

Freitagsabend ab 18:00 Uhr werden auch in 2018 unsere Clubnachmittage/Abende sein. Hiermit ist ein Beisammensein der Mitglieder im Clubhaus gemeint. Zur Pflege der Gemeinschaft und mit netten Gesprächen bei mitgebrachten (kleinen) Speisen. Ein Spiel auf dem Platz darf man natürlich gerne einplanen und sollte auch nicht fehlen. Der Dienstagabend ab 18:00 Uhr wird als Clubabend für das Tennisspiel angeboten. Hier finden sich dann immer Spielinteressierte ein ohne sich zuvor verabredet zu haben. So gibt es zwei Abende bei denen reger Betrieb und auch gemütliches Beisammensein unser Ziel ist. Und der letzte Termin im laufenden Jahr ist der 26.10.2018, 17:00 Uhr, denn die Plätze werden jährlich am Freitag VOR dem Ende der Sommerzeit um 17:00 Uhr winterfest gemacht.

Und der erste Termin im neuen Jahr ist gegen Mitte/Ende März, denn die Plätze werden jährlich am Freitag NACH Beginn der Sommerzeit um 17:00 Uhr abgedeckt und zur Platzinstandsetzung vorbereitet.

In der Hoffnung auf ein aktives 2018 mit einem erfolgreichen Umsetzen der geplanten Aktivitäten wurde die Jahreshauptversammlung geschlossen.



Musikzug der FF Nistertal
Begeisterung bei gekonnten Frühjahrsklängen


Nistertal, 13. April 2018

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Am Samstagabend, 24. März, 2018, war es wieder soweit: Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Nistertal veranstaltete zum wiederholten Male sein traditionelles Frühjahrskonzert. Als besonderes Highlight gestalteten die Nistertaler das Konzert in diesem Jahr nicht allein, sondern hatten für den ersten Teil des Abends den Musikverein Wilhelmskirch eingeladen.

Für beide Kapellen war der Besuch in Nistertal kein gewöhnlicher Auftritt: Man sieht sich nicht so oft, und so feierte man auch die Schnapszahl „44“, denn seit 44 Jahren besteht nun schon die Freundschaft zwischen dem Musikverein Wilhelmskirch und der Freiwilligen Feuerwehr Nistertal.

Das Jugendensemble des Musikzuges eröffnete stilsicher unter der Leitung von Sebastian Benner den Konzertabend mit den drei Stücken „James Bond Theme“, „The Castle of Bray“ und „Celebration“, die vom Publikum mit großem Applaus bedacht wurden, um die tolle Leistung der Kinder zu würdigen, aber auch, da man deutlich die heranwachsende Qualität der Nachwuchsmusikerinnen und -musiker spüren konnte.

Die Bodensee-Schwaben begannen mit "Magic Overture" unter der Leitung von Dirigent Alexander Werner mit einem ausdrucksstarken Stück ihren Teil des abendlichen Programms, durch das nicht zuletzt Klaus Schmidt als Moderator die Zuhörer wortgewandt und variantenreich führte. Auch die Liedauswahl versprach eine Menge Abwechslung. Für alle Konzertliebhaber hatten die Wilhelmskircher gleich mehrere anspruchsvolle Stücke im Gepäck: "Lake of the Moon" ebenso wie den schwungvollen "Marsch des Jupiter" und "Highlights from Beauty and the Beast". Aber auch Modernes fehlte nicht: Neben bekannten Ohrwürmern des legendären Frank Sinatra begeisterten ausgewählte Stücke aus der Filmmusik von "Selections from Princess Mononoke", ein besonderer Wunsch der Wilhelmskircher Musiker, die zwei Wochen zuvor ihr eigenes Konzert veranstaltet hatten.

Nach einer kurzen Umbaupause läutete der Musikzug unter der Leitung des Stabführers Marco Jeuck seinen Teil des Konzertabends mit einem Knalleffekt ein: Die Musikerinnen und Musiker beherrschten ihre Instrumente bei "Die Sonne geht auf" auf höchstem Niveau. Die Nistertaler boten im weiteren Verlauf eine bunte Mischung von Klassik über Musical bis hin zu Jazz dar. So präsentierten sie Gustav Peters "Erinnerungen an Zirkus Renz" (Solo: Alexander Huhn am Xylophon) sowie die schwierige "First Suite in Eb" von Gustav Holst. Mit "Just A Closer Walk With Thee" entführten die Musiker ihr Publikum in den Süden der USA. Auch Fans der 70er und 80er Jahre kamen auf ihre Kosten, als das Stück „New Sounds in Disco“ erklang.

Zum Abschluss schickten die Nistertaler mit „Pirates of the Caribbean“ eine Hommage an den unverbesserlichen Filmpiraten Jack Sparrow, bevor sie ihren Teil mit einem mitreißenden und vom Publikum mit lautem Gesang begleiteten „Am wunderschönen Rhein“ beendeten. Zum großen Finale gab es dann wieder viel Gewusel auf und vor der Bühne: Gemeinsam erfreuten sie das begeisterte Publikum mit den Zugaben "Die Fischerin vom Bodensee", „Steigermarsch“, „Unter dem Doppeladler“ und „Auf der Vogelwiese“ und konnten sich anschließend mit tosendem Applaus berechtigt feiern lassen. Das Konzert war zu Ende.

Anschließend begann der gemütliche Teil des Abends an den Tischen und an der Theke, der noch - da einige Musiker nochmals ihre Instrumente für nächtliche „Lumpenmusik“ herausholten und die Gäste damit überraschten - lange andauern sollte. Bleiben Sie uns gewogen!







Jazz vom Allerfeinsten in Nistertal
Sieben hochkarätige Musiker lassen ihre Künste hören


Nistertal, 23. März 2018

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Enspel. Auf der Suche nach einem solchen Jazzkonzert würden Kenner vielleicht in Berlin oder Amsterdam suchen, sie würden sich um Karten reißen und sich dafür in den Großstadtverkehr stürzen. Wie viel einfacher und legerer ist es aber, einfach nach Nistertal zu fahren und hier die erstklassigen Musiker um Jazztrompeter Gregor Groß zu erleben!

Es war ein ganz großer Abend, der dem Publikum sichtlich gefiel, das immer wieder Zwischenapplaus geben musste, da die Soli wirklich Klasse hatten und den Zuhörern ein begeistertes Lächeln ins Gesicht zauberten. Dieses „musikalische Klassentreffen“ wie es Groß bezeichnete (der Lehrer von Beruf ist), hatte es in sich.

Vor rund 30 Jahren haben sich die sieben Männer beim Jazzstudium in Arnheim kennengelernt und teilweise in einer WG gewohnt. Einige von ihnen sind schon in den USA gemeinsam aufgetreten. Sie haben es weit in ihrem Metier gebracht. Und diese Gruppe von Solisten kennt und versteht sich so gut, dass sie sich glänzend ergänzt und aufeinander abgestimmt ist. Gemeinsam treten sie als EMS auf - European Music Society, Ausdruck europäischer Identifikation.

Frank Bergmann lässt sein Saxofon sprechen und rufen, dass die Grenzen zwischen Tönen und Gefühl aufgehoben scheinen. Ronald Douglas (Gesangsdozent und bekannt in den Niederlanden durch seine internationalen Auftritte) versteht äußerst stilvoll und feinfühlig Jazzklassiker zu interpretieren. Sein „My Funny Valentine“ etwa ist ergreifend, von zarter Melancholie, die von Trompetensolo (Groß) und Melodicasolo (Schinkel) behutsam aufgemischt wird, dann schwingt sich die Musik glanzvoll auf wie ein Sonnenaufgang, wird wieder ruhig - und endet in einem fragilen „stay…“. Wunderschön. Diese Stimmungsabläufe gehen direkt ans Herz und machen keinen Umweg über den Verstand.

Die Beiträge sind zu unterschiedlich, um sich gegenseitig den Rang abzulaufen. Und das Niveau bleibt hoch. Marcus Schinkel (Bonn) hat sich mit seinem Projekt „Crossover Beethoven“ einen Namen gemacht. Nicht wenige Stücke an dem Abend sind seine Kompositionen - wobei das individuelle freie Spiel natürlich den Künstlern vorbehalten ist.

Sehr mitreißend ist sein Stück, das er „Wut auf den verlorenen Euro“ nennt. Wenn nur Wut immer so mitreißend kanalisiert werden könnte! Neben seinen unglaublichen flinken Fingern, die Ton-Kaskaden hervorbringen, setzt er kreative Klangeffekte mittels Keyboard-Technik ein. Schon ein weiterer Titel, „With Ludwig van in Halong“, verrät seinen Witz und seine Freude am Um- und Neuinterpretieren. Aus langgezogenen asiatischen Klängen werden hier Stakkatos, die die Konstanten bilden, zwischen denen sich unglaubliche Soli aneinanderreihen: Lucien Matheeuwsen (Bassgitarre und Kontrabass) lässt hier ein unerhörtes Basssolo hören, ebenso genial ist das Sax und das Piano. Dann brilliert Wim de Vries (bester Drummer der Benelux-Staaten 2016) am Schlagzeug, wobei er verschiedene Stöcke einsetzt, bis er zuletzt nur noch mittels zweier Sticks virtuos herumtrommelt.

Robert Hootsen (Flügelhorn, Trompete) und Gregor Groß (Trompete) haben an unzähligen Stellen Gelegenheit, ihr perfekt getimtes Spiel darzubieten und ihre Soli zu zelebrieren. Es ist ein wahrer Hochgenuss.

Eine Zuhörerin lobt in der Pause zum Beispiel die Bläsersektion, die ihr Spiel „auf den Punkt“ bringt. „Man hört als Laie, dass alles gute Musiker sind“, sagt ein begeisterter Zuhörer. Und zwei Frauen kommentieren: „Einfach genial“ und „Ein Highlight für unsere Gegend.“ Passend dazu hatte der Kulturkreis Nistertal das freundliche, helle Bürgerhaus gut vorbereitet. Zwischen den Stühlen, die alle besetzt waren, befanden sich zwischendrin niedrige Tischchen, auf denen Knabbereien standen. Die Halle ist so gut geschnitten, dass auch noch im Eingangsbereich Gäste Platz mit Sicht auf die Bühne gefunden hätten. Das ist beruhigend zu wissen, wenn es ein nächstes Klassentreffen in Nistertal geben sollte.

Text: Tatjana Steindorf





Karnevalsverein Nistertal 1992 e.V.
Umzüge 2018


Nistertal, 02. März 2018

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„Der Weltraum - unendliche Weiten“ war das Thema für die Karnevalsumzüge, die Equipe des KVN bestand aus einem bunten Mix aus Sternen, fantastisch geschminkten Space-Girls, Enterprise-Offizieren und Astronauten. Auf oder hinter ihrem „Raumschiff“ zogen die Nistertaler am Rosenmontag durch Müschenbach, am Veilchendienstag durch Langenhahn und verteilten Süßigkeiten an das närrische Volk am Straßenrand

Rückblick und Vorausschau:

Die Session 2017/2018 ist jetzt abgeschlossen und wir freuen uns über eine hervorragend verlaufene Kampagne mit sehr gut besuchten Veranstaltungen mit vielen tollen Auftritten.

Wir sind stolz auf die Entwicklung unserer Tanzgruppen, auf eine große Anzahl sehr engagierter junger Leute und auf eine insgesamt positive Entwicklung des Vereins.

Wir haben auch in der vergangenen Session viele befreundete Vereine besucht, Kontakte gepflegt und neue Kontakte geknüpft. Ein reger Austausch mit und Besuche der befreundeten Vereine ist für uns eine Herzenssache, schließlich haben sich über die Jahre viele persönliche Freundschaften gebildet.

So schauen wir jetzt schon positiv nach vorn und freuen uns darauf, wenn am 11.11.2018 die nächste 5.Jahreszeit eingeläutet wird ...

Aber ... in 2018 bleiben wir auch nach dem Sessionsende aktiv: Der KVN lädt alle Freunde und befreundeten Vereine Ende Mai ein zu einem „Spiel ohne Grenzen“ auf der alten Burg zu Rotenhain. Die Einladungen werden in den nächsten Tagen versendet und wir werden an dieser Stelle noch ausführlich informieren.

Toll, dass auch in diesem Jahr viele Gäste phantasievoll kostümiert unsere Veranstaltungen besucht und diese mit Begeisterung begleitet haben. Wieder hat sich gezeigt, dass der Nistertaler Karneval ein phantastisches Publikum hat. Wir wünschen uns, euch alle im nächsten Jahr auf unseren Sitzungen wiederzusehen, es lohnt sich bestimmt: Wir werden jedes Jahr ein bisschen besser.

Darauf freuen wir uns jetzt schon und verabschieden uns bis dahin mit einem dreifach donnernden - von Herzen kommenden: Nistertal -Helau


Intergalaktisches Durcheinander: Astronauten, Space-Girls, Sterne und Sternchen zogen durch Müschenbach und Langenhahn und machten auf den Zügen richtig Stimmung



Karnevalsverein Nistertal 1992 e.V.
Volles Haus an Kinderkarneval


Nistertal, 02. März 2018

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Pünktlich um 14:11 Uhr zogen die Sitzungspräsidenten Thomas Alt und Anton Hüsch in Begleitung aller Garden der blau-weißen Funken und mit Vertretern von anderen Abteilungen auf die Bühne. Nachdem die beiden Präsidenten das Publikum begrüßt hatten, sangen Natalie und Moritz die Vereinshymne live und luden alle Kinder und Junggebliebene zum Mitsingen ein.

Das Programm eröffnete die Kindergarde. Die jüngste Garde der blau-weißen Funken überraschte alle mit einen quirligen, beeindruckend vorgeführten Gardetanz und mit fantastischen Hebefiguren .

Die jüngste Gruppe an diesem Nachmittag, die „Mini-Tanzmäuse“ hatten einen Tanz einstudiert, bei dem sie das ganze Publikum zum mitmachen animierten.

Die Jugend-Showtanzgruppe „Cranberries“ eroberten die Herzen der Zuschauer wie bereits am Abend vorher mit teils sanften, teils sehr rhythmusbetonten Klängen. Als Anna, Elsa, Olaf, Sven und Schneeflocken führten sie einen wunderschönen Eiskönigin-Tanz vor.

Die Karnevalskinder sind jetzt nicht mehr die jüngsten im KVN, sie präsentierten einen Tanz zu dem derzeit aktuellen Kinder-Kinohit „Trolls“. Toll und knallbunt kostümiert mit den Trolls-typischen Hochfrisuren wurden die Karnevalskinder mit donnerndem Beifall belohnt.

Auch in diesem Jahr besuchten uns liebgewordene Freunde am Kinderkarneval: Angeführt von Präsident Toni, Drachenprinzessin Anika I und Kinderprinzessin Ricarda I. zog die KG Malberg mit Kindergarde und Gedöns-Rat auf die Bühne.

Die große Garde der blau-weißen Funken in ihren glitzernden Tanzkostümen wusste auch am Kinderkarneval mit ihrem kraftvoll-dynamischen, trotzdem eleganten Gardetanz die Zuschauer zu Beifallstürmen hinzureißen.

Kinderprinzenpaar Natalie I und Prinz Moritz I richteten ihre Ansprache an die närrischen Kinder-Untertanen, sie berichteten von ihrem Besuch im Landtag, dass es dort nicht mal einen Big Mäc gab und dass sie einer Reporterin von RPR mal klar angesagt hatten, dass nicht in Mainz, sondern in Nistertal der beste Karneval gefeiert wird.

Mit der Jugendgarde standen dann die letzten blau-weißen Funken auf der Bühne. Die jungen Damen hatten schon viele Auftritte in der Session absolviert und faszinierten die Zuschauer mit einem fetzigen, schwung- und temperamentvollen Gardetanz.

Mit Fug und Recht ist der KVN sehr stolz auf seine drei fantastischen Garden.

Die Wäller Blömscher sind von der Nistertaler Bühne nicht wegzudenken. In diesem Jahr traten sie in nostalgischen Kostümen auf zu einem Mix aus bekannten Hits der schwedischen Formation ABBA.

Einen Slapstick -Auftritt mit vielen Tanzeinlagen präsentierten die Strawgirls and -boys. Sie knackten als Gangster verkleidet einen Tresor, entwischten der Polizei und verjubelten das erbeutete Geld auf Malle.

Der letzte Auftritt gehörte der Showtanzgruppe Ladypower. Die jungen Damen enterten in schicken Stewardess-Uniformen die Bühne und brachten das Publikum mit einem energiegeladenen Tanz und tollen, akrobatischen Hebefiguren nochmal richtig in Fahrt.


Eine Überraschung war die Kindergarde - Hebefiguren, Spagat, perfekte Haltung - alles was einen richtigen Gardetanz ausmacht hat diese junge Gruppe schon voll drauf



Musikzug der FF Nistertal
Karnevalsumzüge Vallendar und Koblenz


Nistertal, 23. Februar 2018

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„Valler Helau!“ und „Kowelenz Olau!“ hieß es am Fastnachtswochenende für die Musikerinnen und Musiker des Musikzuges der FF Nistertal, als sie bunt verkleidet in Mexikanerkostümen die Karnevalsumzüge in den beiden Städten am Rhein mitgestalteten.

Los ging es am Fastnachtssonntag mit fröhlichem Musizieren auf den Straßen und in den Gassen des gemütlichen Städtchens Vallendar. Familien, Freunde, Alt und Jung besuchten den Zug oder beobachten das rege Treiben von ihren Wohnungsfenstern aus - denn durch die gedrungenen Gassen der Altstadt von Vallendar schallten die Lieder des Umzuges in jedes anliegende Haus.

Etwas turbulenter ging es dann am Rosenmontag in Koblenz zu: Der Musikzug der FF Nistertal hatte das Privileg, als erste Gruppe den Zug direkt hinter dem Wagen des Zugmarschalls zu eröffnen. Über vier Kilometer quer durch die Stadt erfreuten sich viele „Kowelenzer“ auch hier an der fröhlichen Musik und sangen und klatschten laut mit.

Beide Umzüge sorgten für viel Spaß und Heiterkeit unter den Musikern. Außerdem gab es dieses Jahr noch eine Premiere: Viele junge Nachwuchsmusiker aus dem Jugendensemble des Musikzuges durften an beiden Tagen mitlaufen und die Musikertruppe des großen Orchesters begleiten. Ob am eigenen Instrument, als Fahnenträger oder „Kamellewerfer“ - jeder fand für sich die passende Aufgabe und hatte viel Spaß.

Nach den erfolgreichen beiden Tagen hatte man sich dann auch die große Familienpizza bei gemütlichem Beisammensein im Proberaum des Musikzuges verdient! Wir freuen uns schon auf den Karneval im nächsten Jahr!





Karnevalsverein Nistertal 1992 e.V.
Kostümsitzung 2018 - Krönender Höhepunkt der närrischen Kampagne


Nistertal, 23. Februar 2018

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Ups - was war das ? Ohne jegliche Vorwarnung erlosch das Licht in der Nistertaler Sporthalle. Als die Bühnenlichter aufleuchteten, eröffnete die Jugendgarde der blau-weißen Funken mit einem spritzigen und temperamentvollen Tanz die Sitzung. Erst dann zog der Karnevalsverein mit allen Garden und sonstigen Abteilungen auf die Bühne.

Nach einer Ansprache der Präsidenten wurde eine große Anzahl von Gästen begrüßt, bevor das Kinderprinzenpaar -noch inkognito- die Vereinshymne ins Mikro schmetterte und die Gäste zum Mitsingen animierte.

Als erster Büttenredner zog Klaus Schmidt in die Bütt. Als „der heilige Dreikönig“ entrüstete er sich über lokale und überregionale aktuelle Geschehnisse.

Das Kinderprinzenpaar, Prinzessin Natalie I. und Prinz Moritz I. berichteten von ihrem Highlight der Session 2018: Von ihrer Begegnung mit landespolitischen Größen im rheinland-pfälzischem Landtag, der vergeblichen Suche nach Wein, Worscht und Weck und das sie den Määnzern mal „verklickert“ hatten, wo die beste Fassenacht gefeiert wird.

Prinzessin Silke I. und Prinz Thomas I. vom befreundeten Verein KV Scheuerfeld betraten kurz die Bühne, als langjährige Freunde hatten sie es sich nicht nehmen lassen, die Nistertaler Sitzung zu besuchen.

Die jüngste Tanzgruppe des Abends, die erst letztes Jahr gegründete Jugendtanzgruppe „Cranberries“ verwandelte die Bühne in eine Winterlandschaft mit Eiskönigin und Schneemann. Zu einer Mischung aus sanften Klängen und stampfenden Rhythmen boten die jungen Tänzerinnen (und ein Tänzer) einen perfekten Auftritt.

Ein „unfreiwilliger Hausmann“ in der Bütt berichtete von den Tücken, ja gar Gefahren der Hausarbeit. Ulrich Helmer, ein Meister des gesprochenen Reims, hatte sofort alle Lacher auf seiner Seite. Der Rheinzeitungsorden wurde an Rita Birk, Marion Grindinger und Marko Hoffmann verliehen, alle drei sind seit vielen Jahren aktiv auf der Bühne und vielfältig im KVN engagiert.

Die Große Tanzgarde der blau-weißen Funken wirbelte über die Bühne, faszinierte in glitzernden Kostümen mit einer atemberaubenden und hinreißenden Tanzvorführung,

Neu auf der Nistertaler Bühne waren Erna (Janette Sander) und Frettchen (Daniela Merten) die von ihren Erlebnissen als Stewardessen von der Albatros-Eierline einiges zu Besten gaben.

Mit Heavy Metal-Sounds brachten die „Basaltköpp“ richtiges Hardrock-Feeling auf die Bühne. Das Publikum tobte und ließ die Jungs nicht ohne Zugabe von der Bühne.

In Nistertal bis dahin noch unbekannt war Carmen Neuls. Der „Wäller Wirbelwind“ bestieg mit Nachthemd und Schlafhaube die Bühne und verwandelte sich dort zur Olympionikin. Carmen strapaziert das Zwerchfell des Publikums mit lauten, derben Tönen aber am Ende wirbt sie immer charmant und liebenswürdig für Verständnis und Harmonie.

Mit einem Potpurri aus ABBA-Liedern versetzten die Wäller Blömscher die Zuschauer zurück in die 70er und 80er Jahre.

Die Strawgirls and -boys knackten einen Tresor, flüchteten vor der Polizei und verprassten das Geld anschließend auf Malle. Eine gelungene Mischung aus Slapstick und Tanzeinlagen.

Das Katastrophenorchester unter der Leitung von Maestro Capricciosa spielte mit einem bunten Strauß von aktuellen Karnevals- und Stimmungsliedern auf.

Die junge Showtanzgruppe Ladypower ist längst kein Nachwuchs mehr, die größte Tanzgruppe des KVN eroberte als Stewardessen die Bühne und präsentierte einen brillianten, energiegeladenen Tanz mit vielen akrobatischen Hebefiguren.

Mit dem großen Finale fand eine grandiose Sitzung mit exzellenten Auftritten ihren stimmungsvollen Abschluss. Die musikalische Begleitung der Sitzung, das „Duo „Illusion“ schaltete sofort in den Tanzhit-Modus um und es wurde noch lange gefeiert und getanzt.

Wieder zeigte sich, dass der Nistertaler Karneval ein Spitzenpublikum hat, welches bis zum Ende der Sitzung die Akteure unermüdlich mit Schlachtrufen, Applaus und Raketen anfeuerte.

Informationen zum Verein, Fotos der aktuellen Sitzungen, Beitrittserklärungen und vieles andere mehr finden Sie auf unserer Homepage www.kv-nistertal.de


Sie rockten die Bühne wie ihre großen Vorbilder. Ihren mitreißenden Tanz zu bekannten Heavy Metal Sounds belohnte das Publikum mit stehenden Ovationen: die Basaltköpp


Der aktuelle Tanz der Wäller Blömscher zu einem ABBA-Medley: die Hits von ABBA sind immer noch angesagt. Auch die jüngere Generation kennt sie und kann die Lieder mitsingen



Zurück ins Mittelalter
Nistertaler Frauenfastnacht auf Zeitreise


Nistertal, 09. Februar 2018

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Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Pfarrheim, als Irene Nolden um 19.11 Uhr den Startschuss zum närrischen Treiben gab. Das Motto des Abends: Nistertal im Mittelalter.

Eröffnet wurde das Programm durch einen Tanz der Burgfräulein, der beim Schultheiß viel Wohlgefallen fand. Dieser hörte sich in der anschließenden Gerichtsverhandlung die Klagen der Bewohner Nistertals über Diebstahl, Einbruch, Schwarzbrennerei und andere Delikte an. Hauptpunkt der Beschwerden war die Expansionspolitik des "Saftladens" Güldenkron, welche angeblich die Existenz der Anrainer bedrohte. Der hinzugerufene Vogt sprach in dieser Sache ein weises Urteil.

Überraschungsgast des Abends war das Männerballett "Basaltköpp", das für seine gelungene Aufführung viel Applaus erntete.

Optisches und zugleich akustisches Highlight waren dann die "Jungen Frauen", die mit ihrem "Cellulite-Song" ("Alles schlägt Wellen, man sieht nur noch Dellen") weibliche Problemzonen beklagten. Viel verständnisvolles Nicken dabei im Publikum.

Aus der Gruppe der "Zugereisten" besuchte Finchen auf Anraten der Oma einen Gottesdienst. Zwar erkannte sie viele Parallelen zu einer Fastnachtsveranstaltung, war aber enttäuscht, dass es dort bei weitem nicht so lustig zuging, wie erwartet.

Den Abschluss machten zwei Stewardessen aus Enspel. Aufgrund von leichtem Übergewicht waren sie von der Lufthansa abgelehnt worden, doch bei den Ferroer-Airlines hatten sie eine Anstellung gefunden. Welch qualitatives Personal der deutschen Luftlinie dabei entgangen war, zeigten sie durch eine perfekte und humorvolle Sicherheitsunterweisung.

Auch in diesem Jahr wieder ein gelungener Abend!







SF Nistertal - Tischtennis
R.TTV.R Meisterschaften in Langenlonsheim am 6./7.1.2018


Nistertal, 26. Januar 2018

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2 Titel, 2 mal 2. und 1 mal 3. für Claudia Benard und Kai Otterbach - Phil Pearce spielte auch mit.

Am ersten Januarwochenende wurden in Langenlonsheim wieder traditionell die „Verbandsmeisterschaften“ der Senioren ausgetragen. Im 2. Jahr kooperationsmäßig mit dem TTVR und dem RTTV zusammen. Hierbei geht es um die Qualifikation für die Südwestdeutschen Meisterschaften (Region 7).

Bei den Ü 40igern (12 Teilnehmer) setzte sich der Favorit Kai Otterbach, SF Nistertal, durch. Insgesamt verlor er nur einen Satz und verwies den Wackernheimer und Vorjahressieger Dieter Wrzodek auf den 2. Platz. Bis ins Halbfinale drangen noch Joachim (Joba) Baustert vom VfR Simmern und Heiko Zecha vom TV Feldkirchen vor.

Im Doppel war überraschend schon im Halbfinale Schluß. Mit Ralf Holzman unterlag man deutlich der schlechter eingeschätzten Paarung Baustert/Delp (Simmern/Mainz).

Nur 3 Teilnehmer gab es bei den Damen Ü 40. Diese waren aber gleichwertig und es gab spannende Spiele die allesamt im 5. Satz endeten. Es siegte schließlich Timea Daamen vom TTC Worms - Horchheim vor Claudia Benard (SF Nistertal) und Christiane Kaiser (TTG Willmenrod/Langenhahn).

Im Doppel spielten dann alle Damen aus den verschiedenen Altersklassen zusammen. Das war sportlich natürlich wertvoller. Dort setzte sich dann im Endspiel knapp in 5 Sätzen Anja Becker (TuS Rheinböllen) mit Ursula Schwickert (SG Kirchberg/Rhaunen) gegen Daamen/Benard durch.

Ebenfalls im System „alle zusammen“ wurde der Mixedtitel ausgespielt. Dort hatten die eingespielten Nistertaler Otterbach/Benard wenig Mühe den Titel zu holen. 2. wurde Ulrike Hungerbühler (SG Mühlbachtal)/Ralph Delp.

In der Ü65 Klasse ging Phil Pearce an den Start. Nun ja, „dabei sein ist alles“ passt wohl am besten zum Auftritt des Engländers.

Für Claudia und Kai geht es jetzt am 10.3.18 in Ingelheim um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften!



Karnevalsverein Nistertal 1992 e.V.
Empfang von Prinzessin Maria I. von der flinken Nadel und dem Montabaurer Dreigestirn


Nistertal, 12. Januar 2018

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Kaum sind Weihnachten und Jahreswechsel hinter uns, schon beginnt ohne Verschnaufpause wieder das närrische Treiben. Bereits am ersten Wochenende im neuen Jahr war der KVN wieder unterwegs.

An der Sessionseröffnung der Schloßgarde MonsTabor und der damit verbundenen Proklamation der Montabaurer Tollitäten konnten wir zwar nicht teilnehmen, aber wir folgten gerne der Einladung zum Tollitätenempfang am 07. Januar.

Ein Riesenandrang herrschte in der Lindenhalle in Stahlhofen bei Montabaur schon von Beginn an, gestartet wurde der Tag mit dem Aufmarsch der Schloßgarde, der KG Heiterkeit, der Kinderprinzessin Maria I von der flinken Nadel und dem Dreigestirn bestehend aus Jungfrau Rasolinde, Prinz Frank I. und Bauer Florian.

Danach luden die Gastgeber zuerst zu einem großzügigen Mittagsbuffet, bevor die Gratulationen und Gastauftritte starteten. Wir gratulierten mit einer Rede unseres Kinderprinzen Moritz I. und einem Tanz der Jugendgarde der blau-weißen Funken, Orden wurden ausgetauscht und Geschenke überreicht. An diesem außergewöhnlichen Sonntagnachmittag genossen wir brilliante karnevalistische Auftritte weiterer Gastvereine, pflegten bestehende Kontakte und knüpften neue.


Die Nistertaler Karnevalisten mit Kinderprinzessin Maria I. von der flinken Nadel und dem Montabaurer Dreigestirn bei der Gratulation auf der Stahlhofener Bühne








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