Gemeinderat Nistertal

Ortsbürgermeister
Christian Benner

Gemeinderat Beigeordnete:
1. Beigeordneter Marvin Sebastian Kraus
2. Beigeordneter Karin Wenzelmann
3. Beigeordneter Sebastian Benner

Gemeinderatsmitglieder:
Birgit Schneider
Uta Söhngen
Stefanie Klöckner
Melanie Neeb
Gunar Schneider
Andreas Zöllner
Tobias Müller
Matthias Behr
Daniela Wicklein
Erhard Schmidt
Heiko Boje
Martin Leyendecker
Wolfgang Rückert

Kommunalbrevier Rheinland-Pfalz
Das Standardwerk mit grundlegenden Rechtsvorschriften und Beiträgen zu allen wesentlichen Feldern der Kommunalpolitik steht kommunalpolitisch Interessierten auch im Internet zur Verfügung:
www.kommunalbrevier.de

Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz
Der GStB ist ein kommunaler Spitzenverband, in dem die 2.294 Gemeinden und Städte und die 163 Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz zusammengeschlossen sind. Auf den Internetseiten stehen zahlreiche Informationen und Online-Dienste zur Verfügung:
www.gstb-rlp.de


Bekanntmachungen - Sitzungstermine - Sitzungsberichte




Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses

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Die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses sind zu einer öffentlichen Sitzung auf
Dienstag, den 26.11.2019, 19.00 Uhr
in das Bürgerhaus Nistertal eingeladen.
Tagesordnung:

  1. Empfehlungsbeschlussfassung zum Jahresabschluss 2018


Daniela Wicklein, Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses



Einladung zur Gemeinderatssitzung

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Die Mitglieder des Gemeinderates werden gemäß § 34 Gemeindeordnung (GemO) zu einer öffentlichen Sitzung mit nichtöffentlichem Teil für
Dienstag, 26.11.2019,
19.15 Uhr ins Bürgerhaus Nistertal

mit folgender Tagesordnung eingeladen:

I. Öffentlicher Teil
  1. Bericht des Bürgermeisters
  2. Festlegung der Steuerhebesätze 2020
  3. Jahresabschluss 2018
    3.1. Feststellung des Jahresabschlusses 2018
    3.2. Beschluss über die Entlastung des Ortsbürgermeisters und der Beigeordneten sowie des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Bad Marienberg und der Beigeordneten
    3.3. Übertragung von Haushaltsermächtigungen von 2018 nach 2019
  4. Beratung und Beschlussfassung über die Widmung der Verkehrsanlage "Im Kappesgarten"
  5. Kirmesangelegenheiten
  6. Forstangelegenheiten
  7. Beratung und Beschlussfassung über die Erweiterung der Sanierungsgebiete
  8. Kenntnisgaben / Verschiedenes
II. Nichtöffentlicher Teil
  1. Bau- und Grundstücksangelegenheiten
  2. Pachtangelegenheiten
III. Öffentlicher Teil
  1. Bekanntgabe der Beschlüsse aus dem Nichtöffentlichen Teil
Vorbehaltlich etwaiger Tagesordnungsergänzungen / Anträge.

Christian Benner
Ortsbürgermeister




Gemeinde(rat) aktuell – 06/2019

Nistertal, 28. Juni 2019

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Bauarbeiten in Sporthalle und DGH:

Derzeitig werden die Sporthalle und das angrenzende Bürgerhaus mit einer neuen, zentralgesteuerten Sicherheitsbeleuchtung versehen. Der Einbau ist notwendig, da einschlägige Auflagen des Westerwaldkreises eine weitere Nutzung beider Gebäudeteile ohne installierte Sicherheitsbeleuchtung untersagen. Zudem wären nach der aktuellen Versammlungsstättenverordnung die Räumlichkeiten für größere Veranstaltungen, wozu neben kulturellen Veranstaltungen auch schon manche Hochzeits- oder Geburtstagsfeier zählt (mehr als 200 Personen anwesend), nicht mehr zugelassen. Die Firma Klaus Müller Elektro aus Bad Marienberg wurde daher vom Rat mit den Montagearbeiten beauftragt, die Arbeiten kommen gut voran. Zur Sicherheitsbeleuchtung zählen neben den bekannten beleuchteten Notausgangsschildern auch Notlichter, die bei Stromausfall ein Restlicht erzeugen, das einen sicheren Gang aus dem Gebäude ermöglicht. Nach den Sommerferien sollten alle Arbeiten erledigt sein und einer weiteren, sicheren Nutzung von Sporthalle und Bürgerhaus steht dann zukünftig nichts mehr im Wege.

PV-Anlage für den Kindergarten:

Unser Kindergarten wird - ebenfalls in zeitiger Nähe zu den Sommerferien - eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert bekommen. Beauftragt wurde Fa. Solar Conze aus Roth. Der (alte) Gemeinderat blieb hier seinem Ziel, Stromkosten auf Dauer zu senken und in erneuerbare Energien zu investieren, treu. Nachdem die PV-Anlage auf der Sporthalle letztes Jahr bereits als großer Erfolg angesehen wurde, kann nun eine weitere PV-Anlage in die Ökobilanz der Gemeinde mit einbezogen werden. Beide PV-Anlagen zusammen werden auch überschüssigen Strom ins Stromnetz einspeisen und als kleinere Einnahmequelle fungieren. In Zeiten schwindender Einnahmen durch wegfallende Materialabgaben im Bruch eine interessante, zusätzliche und erträgliche Möglichkeit die Gemeindefinanzen fit für die Zukunft zu machen. Beide Anlagen werden sich übrigens, so ist es prognostiziert, nach wenigen Jahren amortisiert haben.

Kommunalwahlen und Alltag:

Nach den Kommunalwahlen geht das Dorfleben weiter, ein neuer Rat und neue Beigeordnete ziehen in die Gemeindeverwaltung ein. Ich wünsche mir und uns einen guten Start in die „neue Legislaturperiode“. Es gilt wie bisher, dass wir als Gemeindeverwaltung für jegliche Kritik, Anregung, Ideen, Lob, Wünsche, usw. gerne zur Verfügung stehen. Daran wird sich auch nichts ändern, sprechen Sie uns an, denn nur wenn man miteinander redet, können wir Dinge in Nistertal bewegen. Manchmal erscheint ein Vorgang auch in einem ganz anderen Licht, wenn man sich Informationen aus erster Hand holt und nicht auf Gerüchte und Gerede vertraut.

Sportplatzsanierung:

Auch beim Thema Sportplatzsanierung gibt es Neuigkeiten. Eine Projektskizze wurde bei der für Fördergelder im Rahmen des Sportstättenbaus zuständigen Stelle des Westerwaldkreises eingereicht. Wir erhalten vsl. im 4. Quartal diesen Jahres eine Förderprognose. Wir hoffen, dass wir mit unserem gemeinsam mit einem beachtlichen Teil der sporttreibenden Ortsvereine und der interessierten Einwohnerschaft entworfenen Planvorhaben eine Förderzusage erhalten. Natürlich informieren wir Sie diesbzgl. gerne wieder, sobald es Neuigkeiten gibt.

Innensanierung und Errichtung neuer Lagerkapazitäten in der Dreschhalle:

Die Lagerkapazitäten der Ortsgemeinde Nistertal sind leider arg begrenzt. Es fehlen entsprechend großflächige Lagerräume. Die Bauhofgebäude hätten zwar grundsätzlich genügend Abstell- und Lagerflächen, lagern aber schon immer für viele andere Gemeindeinstitutionen wie z.B. Sporthalle (Sporthalleninventar), Bürgerhaus (Vereinsmaterial, Zusatzstühle für Großveranstaltungen, etc.), Kleines Museum (Museumsinventar, größere Ausstellungsstücke wie z.B. alter Heuwagen, etc.), Friedhof (Beerdigungsgerät, Grabverbau, etc.) usw. eine Vielzahl an Gerätschaften ein. Der Gemeinderat beschloss daher, dem Abhilfe zu schaffen: Die Dreschhalle erhielt eine neue Lagerempore. Den Auftrag erhielt die Zimmerei Martin Leyendecker, welche ganze Arbeit geleistet hat. Das Platzproblem im gemeindeeigenen Bauhof sollte nun für einige Jahre der Vergangenheit angehören und die Gerätschaften der anderen Gemeindeinstitutionen sind einer adäquaten Lagerung zugeführt worden. Wer die Lagerempore besichtigen will, der kann sich natürlich gerne an den Bauhof wenden.

Situation der Straßenbeleuchtung:

Die derzeitige Lage der hiesigen Straßenbeleuchtung ist leider nicht sehr rosig, sie leidet zunehmend an Alters- und Verschleißerscheinungen, ist sie in Teilen doch schon älter als 60 Jahre alt und damit genauso lange schon täglich Wind und Wetter ausgesetzt. Der Gemeinderat ist „an der Sache dran“ und hat als eine Erstmaßnahme auf seiner letzten Sitzung folgenden Beschluss gefasst: Der Gemeinderat beauftragt die Fa. Zoth, Westernohe, ein neues Leuchtenkonzept, i.d.R. heutzutage ein Lichtmastenkonzept (Standorte der neuen Lichtmasten, Typ der neuen Lichtmasten, Kostenkalkulation, usw.) für die am stärksten von Verschleiß bei der Straßenbeleuchtung betroffenen Straßenzüge in Nistertal in Rücksprache mit dem Ortsbürgermeister zu erstellen, hier vor allem für die Büdinger Straße und die Erbacher Straße, da hier die Gefahr herunterstürzender Seilleuchten existiert. Defekte Lichtmasten in anderen Straßen sollen sukzessive erneuert bzw. ausgetauscht werden.

Weitere Informationen:

Kommen Sie bei Fragen zu einzelnen Gemeindevorhaben, die Sie gerade in unserer Ortsgemeinde miterleben, einfach auf die Sprechstunden, zu den Ratssitzungen oder nehmen Sie Kontakt mit mir / uns auf. Sie erhalten selbstverständlich Auskunft. Das nächste „Gemeinde(rat) aktuell“ erscheint wieder nach den kommenden Ratssitzungen, wichtige ratsunabhängige Informationen und Mitteilungen kommen weiterhin wie gewohnt als Einzelartikel im Wäller Blättchen. Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und auf bald!

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Gemeinde(rat) aktuell – 08/2019

Nistertal, 13. September 2019

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Beigeordneter Sebastian Benner ernannt

Nachdem er in der konstituierenden Sitzung vom 25.06.2019 bereits zum weiteren Beigeordneten gewählt worden war, aber urlaubsbedingt nicht anwesend sein konnte, wurde Sebastian Benner in der Gemeinderatssitzung am 07.08.2019 vom Ortsbürgermeister unter Aushändigung der Ernennungsurkunde auch offiziell zum Beigeordneten ernannt. Danach folgte die Vereidigung und Amtseinführung.

Des Weiteren wurden in besagter Ratssitzung die nachfolgenden Themen besprochen:

Musikzug der FF Nistertal erhält Zuschuss zur Teilnahme am Bundeswertungsspielen 2020

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Nistertal hatte sich für das Bundeswertungsspielen des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) 2020 qualifiziert. Die Veranstaltung findet im September 2020 in Freiburg statt. Die Teilnahme verursacht wegen der Bus- und Übernachtungskosten erhebliche Kosten für den Verein und die Teilnehmer.

Aus diesem Grund hatte der Musikzug einen Antrag auf einen Zuschuß der Ortsgemeinde Nistertal gestellt. Weitere Anträge wurden bei der Verbandsgemeinde, dem Westerwaldkreis und anderen öffentlichen Trägern gestellt. Nach kurzer Aussprache beschloss der Gemeinderat, das Vorhaben gemäß den in 2018 in Kraft getretenen Förderkriterien der Ortsgemeinde mit einem Zuschuss in Höhe von 500 € zu fördern.

Festakt zur Feier des 50. Dorfjubiläums Nistertals

Ortsbürgermeister Christian Benner und die Beigeordneten Marvin Kraus, Karin Wenzelmann und Sebastian Benner gaben einen Überblick über den Stand der Vorbereitungen und das Programm für den Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Ortsgemeinde Nistertal am Freitag, den 16.08.2019, der als „Bunter Abend“ geplant war und im Rahmen der Nistertaler Kirmes stattfand. Es wurde ein Dienstplan für die Festtage erstellt, um die Kirmesgesellschaft zu entlasten und einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.

Preise für Dorfchroniken wurden neu festgelegt

Da noch große Bestände der zweibändigen Nistertaler Chronik auf Lager sind, beschloss der Gemeinderat ab sofort die Preise wie folgt neu festzulegen:

Preis bisher Preis neu
Band I: 4,00 € 4,00 €
Band II: 18,00 € 15,00 €
Gesamtpaket: - 16,00 €


Im TOP „Kenntnisgaben / Verschiedenes“ wurde Folgendes besprochen:

  • Christian Benner informierte über ein Schreiben des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz zum Thema „Klimaschutz- und Energiemanagement in der Kommunalpolitik“.
  • Der Vorsitzende gab ein Schreiben des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz zur tarifbedingten Erhöhung der Aufwandsentschädigung und des Ehrensolds der Bürgermeister in Höhe von 5% zur Kenntnis.
  • Eine Klage gegen die Neuabgrenzung der Forstreviere der Ortsgemeinde Kirburg gegen das Land Rheinland-Pfalz wurde vom Verwaltungsgericht Koblenz abgewiesen. Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig.
  • Die Ortsgemeinde Nistertal hat einen Aufhebungsbescheid über den Zuschussbescheid zur Aufforstung in Form von Klumpenpflanzung aus 2015 erhalten, wonach der damals bewilligte Zuschuss in voller Höhe von 1.463,00 € zurückgefordert wird, da viele der Jungbäume nicht die erforderliche Höhe erreicht hätten bzw. nicht angewachsen seien. Da bereits zum Zeitpunkt der Bewilligung Bedenken gegen die Klumpenpflanzung bestanden haben, hat die Verbandsgemeindeverwaltung im Namen der Ortsgemeinde Nistertal Widerspruch gegen den Rückforderungsbescheid erhoben. Dies gilt auch für alle anderen betroffenen Ortsgemeinden innerhalb der VG Bad Marienberg.
  • Ortsbürgermeister Benner teilte mit, daß die Bewilligung sowohl von kommunalen als auch privaten Zuschüssen aus dem Dorferneuerungsprogramm an ein aktuelles Dorferneuerungskonzept in den betroffenen Ortsgemeinden gebunden ist. Aus diesem Grund sei die Fortschreibung des fast 30 Jahre alten bestehenden Dorferneuerungskonzepts dringend geboten. Diese Ansicht teilte der Gemeinderat ausdrücklich.
  • Die Photovoltaikanlage auf dem Kindergarten ist kürzlich in Betrieb gegangen.
  • Der Vorsitzende gab einen Überblick über den Zustand der einzelnen, über 300 Straßenbeleuchtungsanlagen in der Ortsgemeinde. Nach einem Ortstermin wird im Rahmen des bestehenden Wartungsvertrages festgelegt, welche Anlagen zu erneuern bzw. zu modernisieren sind.
  • Nach Auskunft des Sanierungsberaters der VG-Verwaltung, André Schmidt, wurde in den vergangenen Jahren in Nistertal nur sehr wenig von den Fördermöglichkeiten der VG zur Sanierung und Ortskernbelebung Gebrauch gemacht. Benner und Schmidt haben daher angeregt, die bestehenden Sanierungsgebiete im Ortskern auszuweiten. Man ist sich im Gremium einig, dass diese Maßnahme gemeinsam mit der Fortschreibung des Dorferneuerungskonzepts Priorität genießt und schnellstmöglich angegangen werden soll. Der Ortsbürgermeister wird beauftragt, zeitnah einen Experten der Firma Kernplan nach Nistertal zu holen, um die weitere Vorgehensweise zu klären bzw. die konkrete Umsetzung der geplanten Maßnahmen in der laufenden Legislaturperiode zu ermöglichen.
  • Das Büro des Ortsbürgermeisters verfügt über keinen Internetanschluß. Dies ist nicht mehr zeitgemäß und behindert die Führung der Amtsgeschäfte erheblich. Aus diesem Grund wird der Ortsbürgermeister beauftragt, sich über Abhilfemöglichkeiten zu informieren.


VIII. Nachtragsvertrag zwischen der Ortsgemeinde Nistertal und der BAG

Dem Ortsbürgermeister liegt ein Vertragsentwurf des VIII. Nachtragvertrages über den Basaltabbau auf den Gemarkungen Nistertal, Enspel und Stockum-Püschen vor. Darin wird festgehalten, dass die BAG abgelagertes Haldenmaterial aufbereiten wird. Da nicht mehr feststellbar ist, wo das Material ursprünglich herstammt, werden die Erträge für die betroffenen Ortsgemeinden nach dem vorliegenden Verteilungsschlüssel verteilt. Der Gemeinderat ermächtigte den Ortsbürgermeister, den vorliegenden Entwurf zunächst auszufertigen. Darüber hinaus wurde der Ortsbürgermeister beauftragt, einen Termin mit Verantwortlichen der BAG zu vereinbaren, um verschiedene Fragen der Ratsmitglieder hinsichtlich der Lage der Halden sowie der bestehenden Abbaugebiete und den Stand des Renaturierungskonzepts zu beantworten.

Nachtragsvertrag zum bestehenden Jagdpachtvertrag gebilligt

Nach dem Tod eines der bisherigen Jagdpächter hatte der verbleibende vorgeschlagen, Jonas Klöckner als neuen Mitpächter in den bestehenden Pachtvertrag aufzunehmen. Der Gemeinderat billigte den vorliegenden Vertragsentwurf und ermächtigte den Ortsbürgermeister, auf der anstehenden Sitzung der Jagdgenossenschaft Nistertal/Hardt für den vorliegenden Entwurf zu votieren.

Zustand der Treppe „Zum Scharfenstein - Auf dem Berg“ im Ortsteil Erbach

Eine Mitbürgerin hat sich bei einem Sturz auf der Treppe „Zum Scharfenstein - Auf dem Berg“, der auf den schlechten Bauzustand der Treppe zurückzuführen war, verletzt. Daraufhin hatte Ortsbürgermeister Christian Benner die Treppe unverzüglich zur Gefahrenabwehr provisorisch sperren lassen und ein Gutachten zum Zustand der Treppe angefordert. Das Gutachten eines örtlichen Ingenieurbüros liegt inzwischen vor und stellt fest, dass die Treppe in ihrem gegenwärtigen Zustand nicht mehr standsicher und gegen unbefugtes Betreten abzusichern ist. Die bisherige Absperrung mittels Absperrband ist nicht ausreichend.

Zur kurzfristigen Herstellung der Gebrauchstauglichkeit der Treppe schlägt der Gutachter vor, die bestehenden Hohlräume mit Lava-Splitt zu verfüllen und die beschädigten Betonplatten zu ersetzen. Die Kosten für eine Sanierung/Neuherstellung der Treppe werden auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Nach ausführlicher Beratung hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise wurde der Ortsbürgermeister beauftragt, die Treppe mit Bauzäunen absperren zu lassen und Angebote für eine kurzfristige Herstellung der Gebrauchstauglichkeit der Treppe einzuholen. Dabei sollen auch Alternativvorschläge wie zum Beispiel eine Stahltreppe oder eine Wiederherstellung mittels Einzelelementen geprüft werden.

Danach wird sich der Gemeinderat erneut mit der Thematik befassen. Die Treppe bleibt bis dahin gesperrt. Die Angelegenheit kann somit leider doch etwas länger Zeit in Anspruch nehmen als ursprünglich gedacht.

Christian Benner, Ortsbürgermeister
Marco Stalp (VG), Schriftführer



Neuer Nistertaler Gemeinderat hatte konstituierende Sitzung

Nistertal, 05. Juli 2019

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Am 25.06. traf sich der neue Gemeinderat Nistertal zur konstituierenden Sitzung. Unter erfreulich großer Anteilnahme der Bevölkerung verabschiedete Ortsbürgermeister Christian Benner zunächst die neun ausgeschiedenen Ratsmitglieder. Er dankte ihnen für die geleisteten Dienste zum Wohle der Ortsgemeinde Nistertal und die stets gute Zusammenarbeit. Als kleines Dankeschön erhielten Sie eine Dankesurkunde der Ortsgemeinde und ein kleines Präsent.

Besonders geehrt für langjährige Dienste wurden anschließend Stefanie Klöckner und Rüdiger Steup für jeweils 20 Jahre Ratstätigkeit, der scheidende Erste Beigeordnete Lutz Schürg für 25 Jahre Ratstätigkeit sowie das kommunalpolitische Urgestein Gisbert Dörner, der nach sage und schreibe 40 Jahren im Gemeinderat seinen Abschied genommen hatte. Christian Benner dankte ihnen mit sehr persönlichen Worten, bevor er ihnen ebenfalls Dankurkunden der Ortsgemeinde und Präsente überreichte. Darüber hinaus erhielten sie entsprechende Ehrenurkunden des Gemeinde- und Städtebunds.

Im Anschluss an die Ehrungen ernannte Lutz Schürg als geschäftsführender Erster Beigeordneter in seiner letzten Amtshandlung den in der Urwahl vom 26.05. dieses Jahres mit hervorragenden 86 % Ja-Stimmen wiedergewählten Christian Benner zum alten und neuen Ortsbürgermeister. Benner dankte den Wählern für das große Vertrauen und versprach, sich zusammen mit seinem Rat weiterhin mit ganzer Kraft für die Ortsgemeinde Nistertal einzusetzen.

Danach verpflichtete Benner die Ratsmitglieder nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung per Handschlag.

Zu Stellvertretern des Ortsbürgermeisters wählte der Gemeinderat jeweils einstimmig den bisherigen weiteren Beigeordneten Marvin Kraus, diesmal zum Ersten Beigeordneten, Karin Wenzelmann und Sebastian Benner.

Bürgermeister Andreas Heidrich gratulierte dem Ortsbürgermeister, dessen Beigeordneten und den Ratsmitgliedern zu ihrer Wahl. Er dankte allen Kandidaten für ihre Bereitschaft, zum Wohle der Ortsgemeinde Nistertal und damit der Allgemeinheit tätig zu sein. Sein besonderer Dank galt auch den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern und allen, die sich ehrenamtlich in der Ortsgemeinde Nistertal engagieren. Er sicherte von Seiten der Verbandsgemeindeverwaltung weiterhin Unterstützung und gute Zusammenarbeit zu.

Anschließend lud Ortsbürgermeister Christian Benner noch zu einer kleinen „Bürgermeisterkirmes“ mit Umtrunk ein, um die Amtseinführung(en) gebührend zu feiern und den Abend bei sommerlichen Temperaturen in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Verbandsgemeindeverwaltung


Ortsbürgermeister Christian Benner (3.v.l.) verabschiedete neun ausgeschiedene Ratsmitglieder, die mit Urkunden ausgezeichnet wurden. Besondere Ehrungen erhielten Gisbert Dörner, der dem Rat 40 Jahre angehört hatte, der ehemalige Erste Beigeordnete Lutz Schürg (v.l.), Rüdiger Steup (3.v.r.) und in Abwesenheit Stefanie Klöckner. Außerdem wurden der bisherige Beigeordnete Mario Müller und die Ratsmitglieder Florian Schuhen (v.r.), Silke Buchner (4.v.r.) und Rainer Benner (4.v.l.) gebührend verabschiedet. Verhindert waren Dorothee Marx-Weinbrenner und Ingo Wedler.


Ortsbürgermeister Christian Benner (rechts) versammelte den neu gewählten Gemeinderat und seine Beigeordneten Marvin Kraus und Karin Wenzelmann zum Gruppenfoto. Verhindert waren Beigeordneter Sebastian Benner und Ratsmitglied Stefanie Klöckner. Bürgermeister Andreas Heidrich gehörte zu den ersten Gratulanten.



Gemeindestatistik zum Stichtag 30.06.2019

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In regelmäßigen Abständen ist es immer mal wieder an der Zeit und angebracht, ein wenig über die Gemeindestatistik der Ortsgemeinde Nistertal zu berichten. Nistertal hatte zum Stichtag 30.06.2019 folgende „Kenn- und Eckdaten“:

Einwohnerbestand  
Einwohner mit Hauptwohnung (gesamt): 1204
davon Ausländer: 145
gemeldete Nebenwohnungen: 40


Der Einwohnerstandbestand beläuft sich demnach auf unterm Strich 1244 Einwohner. Von diesen waren 667 männlich und 577 weiblich. Sie lassen sich in folgende Altersgruppen aufteilen (nur Hauptwohnung erfasst):

Altersgruppen(nur Hauptwohnung)  
bis 9 Jahre (gesamt): 73
10-19 Jahre: 107
20-29 Jahre: 131
30-39 Jahre: 125
40-49 Jahre: 161
50-59 Jahre: 256
60-69 Jahre: 163
70-79 Jahre: 107
80-89 Jahre: 64
90-99 Jahre: 16
ab 100 Jahre: 1


Der Altersdurchschnitt Nistertals liegt damit bei ca. 47,0 Jahren. Demographisch betrachtet dürften wir zwar weiterhin ruhig etwas jünger sein, doch zeigt der Wert auch, daß wir (noch) nicht überaltern. Die Verschiebungen innerhalb der Altersgruppen aufgrund des schleichenden demographischen Wandels werden auch in Nistertal noch ein entscheidendes Zukunftsthema werden.

Erfreulich ist, dass bis zum Jahr 2025 in Nistertal vss. noch 41 Kinder ihre Einschulung haben werden, davon Stand jetzt 19 Jungen und 22 Mädchen.

Auch nach der Religionszugehörigkeit lässt sich Nistertals Einwohnerschaft untergliedern:

Religionszugehörigkeit(nur Hauptwohnung)  
evangelisch: 397
römisch-katholisch: 529
griechisch-orthodox: 1
sonstige, Hugenotten, etc.: 39
ohne Angabe, gemeinschaftslos: 237


Nistertal ist vielfältig, was sich auch in den vielen unterschiedlichen Familienständen widerspiegelt, am häufigsten kommen Ehepaare vor, dicht gefolgt von Ledigen und Alleinstehenden. Getrennt lebend ist zum Stichtag niemand:

Familienstände(nur Hauptwohnung)  
ledig: 419
verheiratet: 605
verwitwet: 93
geschieden: 81
nicht bekannt: 6


Auch ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger sind Teil der Einwohnerschaft. Unter anderem die Statistik der Staatsangehörigkeit wird aus historischen Gründen für Büdingen und Erbach getrennt vorgenommen.

In beiden Ortsteilen bilden Deutsche klar die Mehrheit (Erbach: 550, Büdingen: 549). Darüber hinaus sind verschiedene Nationalitäten in Nistertal vertreten, so sind von den 83 ausländischen Mitbürgerinnen in Mitbürgern in Erbach und den 65 in Büdingen die meisten Polen, aber auch Syrer, Bosnier, Iraker, Iraner, Italiener, Kosovaren, Kroaten, Niederländer, Rumänen, Serben, Slowenen, Tschechen, Türken, Franzosen, Kasachen, Russen, Spanier, US-Amerikaner und Mosambikaner wohnen, leben und arbeiten in den 794 Haushalten, die unser schönes Dorf bilden, liebens- und lebenswert machen.

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Gemeindestatistik per 31.12.2018

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Einwohnerbestand männlich weiblich gesamt
Einwohner mit Hauptwohnung 664 569 1233
davon Ausländer 113 37 150
gemeldete Nebenwohnungen 21 22 43
davon Ausländer 0 0 0
gesamt 685 591 1276
Altersgruppen(nur Hauptwohnung) Anzahl
bis 9 Jahre 82
10-19 Jahre 106
20-29 Jahre 144
30-39 Jahre 126
40-49 Jahre 163
50-59 Jahre 259
60-69 Jahre 161
70-79 Jahre 111
80-89 Jahre 65
90-99 Jahre 15
ab 100 Jahre 1
Familienstände(nur Hauptwohnung) Anzahl
ledig 434
verheiratet 619
verwitwet 94
geschieden 79
nicht bekannt 7
Religionszugehörigkeit(nur Hauptwohnung) Anzahl
römisch-katholisch 548
evangelisch 406
sonstige 36
ohne Angabe, gemeinschaftslos 243

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Gemeindestatistik zum Stichtag 30.06.2018

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In regelmäßigen Abständen ist es immer mal wieder an der Zeit und angebracht, ein wenig über die Gemeindestatistik der Ortsgemeinde Nistertal zu berichten. Nistertal hatte zum Stichtag 30.06.2018 folgende „Kenn- und Eckdaten“:

Einwohnerbestand  
Einwohner mit Hauptwohnung (gesamt): 1235
davon Ausländer: 150
gemeldete Nebenwohnungen: 43


Der Einwohnerstandbestand beläuft sich demnach auf unterm Strich 1278 Einwohner, die sich in folgende Altersgruppen aufteilen (nur Hauptwohnung erfasst):

Altersgruppen(nur Hauptwohnung)  
bis 9 Jahre (gesamt): 83
10-19 Jahre: 105
20-29 Jahre: 142
30-39 Jahre: 122
40-49 Jahre: 160
50-59 Jahre: 261
60-69 Jahre: 166
70-79 Jahre: 111
80-89 Jahre: 72
90-99 Jahre: 13
ab 100 Jahre: 0


Der Altersdurchschnitt Nistertals liegt damit bei ca. 46,8 Jahren. Demographisch betrachtet dürften wir zwar ruhig etwas jünger sein, doch zeigt der Wert auch, dass wir (noch) nicht überaltern. Die Verschiebungen innerhalb der Altersgruppen aufgrund des schleichenden demographischen Wandels werden auch in Nistertal noch ein entscheidendes Zukunftsthema werden.

Erfreulich ist, dass bis zum Jahr 2024 in Nistertal vss. noch 45 Kinder ihre Einschulung haben werden, davon Stand jetzt 24 Jungen und 21 Mädchen. Das ist auch deshalb erwähnenswert, da sich hierin ein Trend zeigt, der besagt, dass in Nistertal die Männer zahlenmäßig in fast allen Einzelstatistiken leicht überwiegen. Als Beispiel sei nochmals der Einwohnerbestand erwähnt. Von den 1278 Einwohnern waren 694 männlich und 584 weiblich.

Auch nach der Religionszugehörigkeit lässt sich Nistertals Einwohnerschaft untergliedern:

Religionszugehörigkeit(nur Hauptwohnung)  
evangelisch: 412
römisch-katholisch: 554
griechisch-orthodox: 1
russisch-orthodox: 1
sonstige, Hugenotten, etc.: 36
ohne Angabe, gemeinschaftslos: 231


Nistertal ist vielfältig, was sich auch in den vielen unterschiedlichen Familienständen widerspiegelt, am häufigsten kommen Ehepaare vor, dicht gefolgt von Ledigen und Alleinstehenden. Getrennt lebend ist zum Stichtag niemand:

Familienstände(nur Hauptwohnung)  
ledig: 430
verheiratet: 624
verwitwet: 93
geschieden: 82
nicht bekannt: 6


Auch ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger sind Teil der Einwohnerschaft. Unter anderem die Statistik der Staatsangehörigkeit wird aus historischen Gründen für Büdingen und Erbach getrennt vorgenommen.

In beiden Ortsteilen bilden Deutsche klar die Mehrheit (Erbach: 572, Büdingen: 556). Darüber hinaus sind verschiedene Nationalitäten in Nistertal vertreten, so sind von den 89 ausländischen Mitbürgerinnen in Mitbürgern in Erbach und den 60 in Büdingen die meisten Polen, aber auch Afghanen, Syrer, Bosnier, Iraner, Italiener, Kosovaren, Kroaten, Niederländer, Serben, Slowenen, Tschechen, Türken, Ukrainer, Franzosen, Kasachen, Russen, Spanier, US-Amerikaner und Mosambikaner wohnen, leben und arbeiten in den 804 Haushalten, die unser schönes Dorf bilden, liebens- und lebenswert machen.

Christian Benner, Ortsbürgermeister








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