Neuigkeiten und Informationen 2018




Karnevalsverein Nistertal 1992 e.V.
KVN besucht Westerburger Prinzenproklamation


Nistertal, 19. Januar 2018

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... und es geht ohne Pause weiter im karnevalistischen Treiben. Alle Wochenenden bis zum Karnevalswochenende sind jetzt mit Terminen prall gefüllt.

Am 13.01.2018 hatte die KKWV Westerburg zur Prinzenproklamation geladen. Unsere Jugend hatte frei an diesem Abend, das Gratulationscorps bestand daher aus dem Kinderprinzenpaar und fast dem gesamten KVN-Vorstand.

Wir gratulierten den neu gekürten Westerburger Tollitäten, Prinzessin Isabella I. und Prinz Finn I. Nach der Ansprache des Nistertaler Kinderprinzenpaares an das närrische Publikum wurde dem KKWV-Prinzenpaar und dem Präsidenten Carsten Fuckert der Nistertaler Sessionsorden verliehen.

Hinweis

Der Kartenvorverkauf für die Karnevalssitzung startet am 22.01.2018. Die Eintrittskarten sind erhältlich bei Tankstelle Rohden und Fleischerei Wedler. Die Preise haben sich seit 10 Jahren nicht verändert: im VVK pro Karte 7,-€, an der AK 8,-€

Veranstaltungstermine

Karnevalssitzung am 10.02.2018 ab 20:11. Keine Sitzplatzreservierung - aber wie sich letztes Jahr herausgestellt hat, ist das bei ausreichender Sitzplatzanzahl überhaupt kein Problem.

Kinderkarneval am 11.02.2018 ab 14:11. Keine Sitzplatzreservierung. Kein VVK. Eintritt 3,-€ für Erwachsene, 1,50 € für Kinder und Jugendliche bis sechzehn.

Nach dem letztjährigen Mammutprogramm zum 25-jährigen Jubiläum werden wir dieses Jahr eine wesentlich kürzere, trotzdem sehr abwechslungsreiche Sitzung mit Acts aus allen karnevalistischen Sparten präsentieren. Das Programm wird ein peppiger Mix aus Auftritten von KVN-eigenen Gruppen sowie einigen Gastauftritten sein.

Wir freuen uns über Besuche auf unserer Homepage www.kv-nistertal.de. Hier finden sie alle Informationen rund um den KVN und seine Veranstaltungen.


Die Kinder-Prinzenpaare aus Nistertal und Westerburg zusammen auf der Bühne



SF Nistertal Tischtennis
Überblick zur Rückrunde


Nistertal, 12. Januar 2018

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Am kommenden Wochenende, 13./14.01.2018 startet die Rückrunde in die entscheidende Saisonphase. Jetzt ein kleiner Überblick über die Mannschaften:

1. Herren (Verbandsoberliga):
Nach der TuS Weitefeld/Langenbach (Oberliga) ist die Nistertaler Erste die Nummer 2 in der Region WW-Nord. Nach einem fulminanten November mit 4 Siegen am Stück hat man sich ein wenig Luft verschafft im Abstiegskampf. Mit 8 Punkten beträgt der Vorsprung auf den Abstiegsplatz 4 Punkte und auf den Relegationsplatz 2 Punkte. Es wird also noch eine interessante Rückrunde für Kai Otterbach, Johannes Rahn, Moritz Beib, Yannik Müller, Felix Binge, Felix Beib und Chris Schneider.

Am kommenden Wochenende könnten die Aufgaben nicht gegensätzlicher sein. Samstags um 15 Uhr ist der verlustpunktfreie Tabellenführer RSV Klein-Winternheim zu Gast. Mit der ehemaligen Nummer 3 der Welt, Chen Zhibin, an Bord. Im Hinspiel gab es ein „knappes“ 0:9. Am Sonntag geht es dann zum Auswärtsspiel nach Mülheim Kärlich. Mülheim ist Schlusslicht und hat noch keinen Punkt ergattern können.

2. Herren (2. Verbandsliga):
Ähnliche Situation bei der 2. Mannschaft. Mit 7 Punkten hat man lediglich 1 Pünktchen Vorsprung auf den Relegationsplatz und auch auf den Abstiegsplatz. Hier wird es für Marc Geppert, Rainer Beib, Pierre Mohr, Sascha Müller, Jörn Müller, Chris Schneider, Florian Schneider und Andreas Weyand wahrscheinlich noch enger als für die Erste um die Klasse zu halten. Für Spannung ist gesorgt...
Die 2. startet erst am 3. Februar in die Saison!

3. Herren (1. Bezirksliga):
Mit 1:17 Punkten hat die 3. Mannschaft leider keine Chance mehr auf den Klassenverbleib. Das war zwar vorher zu erwarten, doch so wie die Hinserie gelaufen ist mit Personalmangel aus verschiedenen Gründen war es bislang sehr unbefriedigend. Ziel der Rückrunde sollte es sein IMMER eine schlagkräftige Truppe aufzubieten um zumindest enge Spiele zu gewährleisten und den Spaß zurück zu bekommen.

Christof Metz, Benni Stahl, Johannes Rech, Janis Zutis, Luca Breuer, Phil Pearce und Sebastian Relet werden versuchen eine anständige Rückrunde zu spielen!
Am Samstag, 13.1.18, steht das erste Spiel der Rückrunde um 18:30 Uhr in Alsdorf auf dem Programm.

4. Herren (1. Kreisklasse):
Luca Breuer, Sebastian Relet, Ramona Burbach, Heiner Benner, Piff Kreckel, Kerstin Mosbach, Günter Seiler und Nils Gerbrand stehen mit 9:7 Punkten auf dem 4. Platz mit 3 Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten. Dieser Platz berechtigt zum Aufstieg. Zur Rückrunde darf zusätzlich noch Phil Pearce aushelfen, vielleicht kann man ja noch „oben anklopfen“. Das liegt natürlich immer daran welcher der gemeldeten Spieler in der 3. spielt wenn es parallele Partien gibt.

Am Samstag, 13.1.18, ist der punktgleiche Tabellennachbar der TTG Mündersbach/Höchstenbach um 19 Uhr zu Gast in Nistertal.

Damenmannschaft (Verbandsoberliga):
Nach dem glücklichen Aufstieg in der letzten Saison läuft es eine Klasse höher besser. Und das obwohl mit Katrin Latsch (wegen Knieproblemen) eine Stütze der Mannschaft komplett ausfällt. Tabellenplatz 2 steht bis jetzt zu Buche und würde zur Relegation zur Oberliga berechtigen. Das ist aber noch ein weiter Weg, denn der Vorsprung auf Altenkirchen und Simmern beträgt nur 2 Punkte. Franzi Buchner, Anna Kosak, Miri Metz, Claudi Benard und Desi Groß müssen sich also sputen um das Ziel zu erreichen!

Am kommenden Samstag, 13.1.18, um 13 Uhr geht es erst mal zum schweren Auswärtsspiel in die Eifel nach Rommersheim.


Gute Aussichten für die Rückserie


Es wird knapp und spannend für die Mädels



Weihnachtsfeier mit den Flüchtlingen

Nistertal, 05. Januar 2018

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In fröhlicher Runde feierten die verbliebenen Flüchtlinge mit den Helferinnen und Helfern aus der Gemeinde. Bei Kaffee, Plätzchen und Kuchen, der von der Flüchtlingsfamilie aus dem Pfarrheim stammte, saß man ein paar Stunden zusammen und ließ das vergangene Jahr Revue passieren.

Von den ca. 40 Flüchtlingen, die einmal in der Gemeinde lebten, sind noch 11 Personen übriggeblieben. Mittlerweile kann man sich in deutscher Sprache einigermaßen gut verständigen. Die Hilfeleistungen sind bis auf die Hilfe in allen Lebenslagen und die sprachliche Unterstützung zurückgegangen.

Die Flüchtlingshilfe Nistertal hat ihr Ziel erreicht: Die Flüchtlinge meistern ihren Alltag weitgehend selbstständig und die Integration schreitet immer weiter voran. Die Teilnahme an der Freiwilligen Feuerwehr und im Karnevalsverein zeugen davon.

Christian Benner, Flüchtlinsinitiative
Ortsbürgermeister Nistertal




Ein paar Gedanken zum Jahresausklang

Nistertal, 22. Dezember 2017

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Liebe Nistertalerinnen und Nistertaler!

Ein Jahr geht vorüber, das neue steht vor der Tür. Zeit, einmal Rückschau zu halten und sich vor dem inneren Auge zu erinnern, was in der Gemeinde in 2017 alles passiert ist und was umgesetzt wurde.

In 2017 ist nämlich viel passiert! Doch keine Angst, einen langwierigen Jahresrückblick möchte ich Ihnen an dieser Stelle nicht geben, das erspare ich Ihnen gerne. Erlauben Sie mir jedoch ein paar für sich stehende Schlagwörter als Rückblick:

Abschluß der Sanierung des Marienfriedhofes, Nistertaler Kirmes, Beginn der Erschließung des Baugebietes „Im Kappesgarten“, Seniorenweihnachtsfeier, die ausgezeichnete Flüchtlingsarbeit in unserem Ort, Beginn der Erneuerungsarbeiten in der „Gartenstraße“, umfangreiche Modernisierungen in Kindergarten (Schallschutzdecken, Deckenlichter, Brandmelder, Sanitär, Spielgeräte), Sporthalle (Armaturensanierung, Technikraum, Brandschutzauflagen) und Bauhof (Elektrische Anlage, Rüttelplatte, Neugestaltung/Anstrich), Beginn der „Sanierung“ des Ortsgemeinde-Archivs und vieles vieles mehr.

Ich finde, und da wiederhole ich mich immer wieder gerne, wir können stolz und zufrieden sein, in einem so quirligen und lebenswerten Ort wie dem unseren zu wohnen! In unserer Bürgerschaft gibt es nicht nur ein reges Vereinsleben, was erstklassig ist, sondern auch eine Vielzahl an ehrenamtlich und sozial engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die das ganze runde Jahr über keine (Vereins-)Plattform haben.

Es ist mir ein ehrliches Anliegen mich – auch im Namen meiner Beigeordneten und des Gemeinderates – bei Ihnen und Euch allen zu bedanken, die auf diese Weise unser Dorf beständig ein klein wenig besser und noch lebenswerter machen als es ohnehin schon ist. Dankeschön!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ruhige, aber nicht minder frohe Weihnachtsfeiertage, einen „Guten Rutsch“ an Silvester und für das neue Jahr allzeit Gottes Segen!

Ihr Christian Benner, Ortsbürgermeister



Wer sammelt im Januar 2018 die Weihnachtsbäume ein?

Nistertal, 22. Dezember 2017

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Diese spannende Frage ist für die diesjährige Weihnachtsbaumsaison nun geklärt. Dank gilt allen Anfragenden, die ihre Bereitschaft für eine Einsammlung der Weihnachtsbäume in ganz Nistertal bekundet haben. Sie alle tragen damit zu einer funktionierenden Dorfgemeinschaft bei, auch wenn der Zuschlag nicht an alle Anfragenden vergeben werden kann.

Ich gebe hiermit bekannt, in wessen Verantwortung das Einsammeln der Weihnachtsbäume im Januar 2018 liegt: Die Evangelische Kirchengemeinde Unnau wird am Samstag, den 20. Januar 2018, ab 09.00 Uhr, in ganz Nistertal, d.h. in Erbach und Büdingen (einschließlich den Wohnplätzen Talhof und Büdinger Mühle), die Einsammelaktion übernehmen; Ansprechpartner für alle Nistertaler ist Hr. Pfarrer Christof Schmidt, der ganztägig unter der Telefonnummer 0171-8940749 erreichbar sein wird, um z.B. liegengebliebene Weihnachtsbäume nachträglich noch abzuholen.

Bäume, die zur Abholung an die Straße gelegt werden, dürfen keinen Baumschmuck wie Kugeln, Lametta o.ä. mehr aufweisen. Eine Straßensammlung durch den WAB erfolgt nicht mehr. Ausdrücklich möchte ich, da es im letzten Jahr hier zu Missverständnissen kam, nochmals darauf hinweisen, daß die Freiwillige Feuerwehr Nistertal im Fall des Liegenbleibens vereinzelter Weihnachtsbäume nicht der richtige Ansprechpartner ist. Bei Problemen mit der Abholung wenden Sie sich bitte an die Kirchengemeinde Unnau – wie oben bekanntgegeben.

Ein Gedanke zum Schluß: Ein Weihnachtsbaum, der vergessen wurde abzuholen, tut niemandem weh und ist, gleich aus welchem Blickwinkel besehen, sicherlich kein Grund die ehrenamtlichen, meist jugendlichen Helferinnen und Helfer zu beschimpfen oder laut anzugehen. Es werden garantiert, wenn gewünscht, alle ihren ausgedienten Weihnachtsbaum los. Die einen früher, die anderen später. Gedankt sei hier vorab schon einmal für Ihr Verständnis.

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Diebstähle in Nistertal

Nistertal, 22. Dezember 2017

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Vor einiger Zeit bereits angesprochen, aufgrund neuer Geschehnisse leider nun abermals in Erinnerung gebracht: In Nistertal sind Diebe unterwegs!

Aktueller Fall: Es wurde in der Hirtscheider Straße vor einem Wohnhaus eine Lampe entwendet, die nach längerer Suche nicht mehr aufzufinden ist. Bitte achten Sie deshalb weiterhin gut auf Ihr Eigentum und melden Sie etwaige Ungereimtheiten lieber rechtzeitig der Polizei, bevor es zu spät ist und Sie Opfer eines Einbruchdeliktes oder Diebstahls werden.

Ihre Mithilfe hilft uns allen weiter. Ich danke Ihnen dafür!

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Bürgerinformation zum Winterdienst

Nistertal, 22. Dezember 2017

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Aufgrund eines Arbeitsunfalls ist der Personalkörper unseres Bauhofes derzeitig nicht vollumfänglich einsatzbereit. Mit vermindertem Personaleinsatz muß aktuell die ganze Bandbreite der Aufgaben des Bauhofes bewältigt werden.

Nur weil Winter herrscht und Schneefälle einsetzen können, dürfen andere Aufgaben jedoch nicht stiefmütterlich behandelt werden. In der Satzung der Ortsgemeinde Nistertal über die Reinigung öffentlicher Straßen vom 06.03.2001, die auch das gemeindliche Schneeräumen im Winter regelt, ist nachlesbar, daß die Räumpflicht der Ortsgemeinde sich nur auf Straßenabschnitte mit angrenzenden gemeindeeigenen Grundstücken oder besonderen Gefahrenstellen erstreckt. Im Umkehrschluss heißt das, daß die Räumpflicht für den größten Teil unserer Gemeindestraßen bei den Bürgerinnen und Bürgern liegt. Für Anlieger von Kreis- oder Landstraßen können andere Regelungen gelten.

Der Winterdienst durch den Bauhof, der meist auf allen Straßen in Nistertal erfolgt, zählt daher mehrheitlich zu den vielen freiwilligen Aufgaben der Ortsgemeinde Nistertal und ist folglich ein freiwilliger Service, eine Dienstleistung für die Nistertaler und nur in den seltensten Fällen eine echte Pflichtaufgabe. Trotz dieser „Rechtslage“ sieht sich die Ortsgemeinde traditionell aber in der Verantwortung ihre Bürgerinnen und Bürger bei der Ausübung ihrer Räumpflicht zu entlasten und zu unterstützen.

Das wird sich auch nicht ändern: Der freiwillige Winterdienst hat für den Bauhof eine erhöhte, wenn nicht gar die höchste Priorität. Die Straßen werden nach Möglichkeit geräumt und gestreut, sodaß Anlieger sich selbst nur noch um den Bürgersteig und nicht mehr um die Fahrbahn der Straße kümmern müssen.

Obwohl das so ist, kommt es immer wieder zu Beschwerden. Meine Kolleginnen und Kollegen Ortsbürgermeister haben hier bereits für ihre Ortschaften fleißig Zeilen um Zeilen aufgeschrieben und in den letzten Wochen im Wäller Blättchen veröffentlicht. In Nistertal geht es uns nicht anders. Gemeckert wird wohl immer (werden). Müßig hier zu diskutieren, da jeder eine einleuchtende und nachvollziehbare Meinung hierzu entwickelt. Zu betonen ist, daß hier keine Meinung grundsätzlich falsch ist, bisher konnte ich noch alle Argumente nachvollziehen.

Natürlich ist es nicht schön, wenn „durch die Gemeinde“ zu spät geräumt wird, nur geräumt aber nicht gestreut wird, eine freie Zufahrt wieder zugeschoben wird, aufgetürmte „Schneeschutzhaufen“ zwischen Straße und Bürgersteig oder am eigenen Grundstück durch das Räumschild beschädigt oder mitunter sogar ganz weggeschoben werden, und so weiter – die Liste ließe sich mühelos erweitern. Bei aller berechtigten Kritik sollte man aber, wie oben erwähnt, nicht vergessen, daß die Räumpflicht der Bürgerinnen und Bürger sich i.d.R. bis zur Straßenmitte erstreckt.

Umso umsichtiger ist es dann auch, daß man sich keine fremden Sündenböcke aussucht, wenn man satzungsgemäß in vielen Fällen selbst im Glashaus sitzt. Ich würde mir beim Thema Winterdienst wirklich etwas mehr Ruhe, Gelassen- und Besonnenheit wünschen. Ich kann – trotz schwieriger Personalsituation derzeit – garantieren, daß der Bauhof seiner gewohnten Aufgabe bestmöglich nachkommen wird. Es wurde genügend Streusalz eingekauft, um sicher über den ganzen Winter zu kommen, wenn die Technik an den Fahrzeugen nicht versagt.

Leider ist dies in der letzten Woche geschehen, ein Platinenfehler in der Salzstreuer-Regeltechnik machte den Einsatz des Salzstreuers für einige Tage nicht möglich. Kommt so etwas mit einer knappen Personalsituation zusammen, dann ist das immer gänzlich ungünstig. Besonders kommt es dann m.E.n. darauf an, daß man sich gegenseitig unterstützt, um Probleme zu lösen, anstatt unschickliche Vorwürfe zu tätigen. Es ist doch wie bei allem: Schwierige Situationen, wozu der Winter(dienst) zweifelsfrei gehört, meistert man am ehesten gemeinsam. Man versetzt sich auch mal in die Situation von anderen, erinnert sich an seine eigenen Pflichten und Aufgaben und passt seine Erwartungshaltung etwas den Umständen an bis sich diese wieder gebessert haben.

Unser Salzstreuer klappt übrigens wieder und läuft seit Tagen für Sie im Dauereinsatz.

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Neuregelung des Zuschußwesens für Ortsvereine unserer Gemeinde ab 01.01.2018

Nistertal, 22. Dezember 2017

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Den wenigsten Nistertalern bekannt, existiert derzeitig eine Liste, auf der Vereine und Institutionen aufgeführt sind, welche die Ortsgemeinde Nistertal im Rahmen ihres freiwilligen Aufgabenfeldes der Vereinsförderung bezuschußt.

Da jedoch nicht alle Ortsvereine auf dieser Liste stehen, ist das bisherige Verfahren der Bezuschußung zumindest unfair. Der Gemeinderat hat daher Mitte des Jahres ein faireres Verfahren zur Vereinsförderung beschlossen, das ab 2018 in Kraft treten wird. Alle Ortsvereine sind hiermit aufgerufen sich für eine Eintragung in die neue Förderliste bei der Gemeindeverwaltung zu bewerben. Gerne kann man mich in meinen Sprechstunden besuchen und sich über das neue Verfahren erkundigen; Ortsvereinen wird bei der Einreichung der notwendigen Unterlagen auch geholfen.

Das neue Förderwesen/ -verfahren zeichnet sich durch die folgenden Punkte aus.
1) Das reguläre Verfahren (institutionelle Förderung) soll das Listenverfahren bleiben, d.h. es existiert eine Liste, auf der Vereine und Institutionen stehen, welche die Grundlage für eine jährliche Bezuschußung sein soll. Die Liste wird in Zweitschrift bei der VG hinterlegt, damit die VG die Förderungen/ Zuschußbeiträge unbar zu einem festen Stichtag jährlich überweisen kann.

2) Um allen Nistertaler Ortsvereinen und Institutionen die Möglichkeit zu bieten, in der Liste aufgenommen zu werden, soll die Liste neu erstellt werden und ab 2018 gültig sein. Hierzu werden alle im Ort tätigen Vereine, deren Sitz laut Satzung in Nistertal ist, bzw. Institutionen (z.B. Kirchen) durch Bekanntgabe informiert, damit sie sich bei der Ortsgemeinde zur Aufnahme in die Liste bewerben können.

3) Um in die Liste aufgenommen zu werden, sind seitens des aufnahmewilligen Vereins folgende Angaben gegenüber der Ortsgemeinde zu machen:
a) Vereinstätigkeiten in der OG Nistertal / Was bietet man der Bürgerschaft (Jugendarbeit, Seniorenarbeit, etc.)?,
b) Mitgliederzahlen (aufgeschlüsselt nach Altersklassen),
c) Tätigkeiten aufzeigen, bei denen man die Ortsgemeinde unterstützen kann (z.B. Putzfrau stellen, wenn Gemeinderäume genutzt werden; Platzwart stellen, wenn Sportplatz genutzt wird; usw.),
d) Rückmeldung an Ortsgemeinde, ob Aufnahme in Liste gewünscht oder nicht,
e) Vereinsbeschreibung und -struktur / kurzes Bewerbungsschreiben,
f) Vereinssatzung i. d. gültigen Fassung,
g) Bankdaten.

4) Das reguläre Verfahren (institutionelle Förderung) wird um die Möglichkeit einer antragsgebundenen Projektförderung ergänzt (Projektförderung). Projektförderung ist einzelfallbezogen. Stellt ein Verein einen solchen Antrag, weil er z.B. ein Dorffest ausrichten möchte oder eine größere Anschaffung plant, hat der Gemeinderat immer wieder neu über eine solche Förderung in einer Gemeinderatsitzung zu entscheiden.

5) Vereine und Institutionen haben jährlich aufs Neue die Möglichkeit in der Liste aufgenommen zu werden oder um Streichung aus der Liste zu bitten.

6) Die Förderungen / Zuschußbeiträge, die Vereine und Institutionen erhalten, werden durch den Gemeinderat festgelegt.

7) Der Gemeinderat entscheidet basierend auf den Angaben aus 3), welche Vereine und Institution bezuschußt werden. Ein Recht auf eine Aufnahme in die Liste besteht nicht. Die alte Liste verliert zum 01.01.2018 ihre Gültigkeit, d.h. es müssen sich alle Vereine und Institutionen, die bisher einen Zuschuß von der Ortsgemeinde erhalten haben und diesen weiter erhalten wollen, neu bewerben gemäß der Angaben aus 3).

Ich freue mich auf viele Bewerbungen und kann alle Vereine und Institutionen, die in Nistertal tätig sind, nur dazu ermuntern sich bei der Ortsgemeinde Nistertal zu melden. Bei Fragen bin ich gerne und jederzeit ansprechbar.

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Karnevalsverein Nistertal 1992 e.V.
KV Scheuerfeld und KV Nistertal pflegen langjährige Freundschaft


Nistertal, 15. Dezember 2017

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Der Besuch der Scheuerfelder Prinzenproklamation ist schon seit Jahren Tradition für den KVN und so fuhren wir auch dieses Jahr wieder mit einer großen Gruppe an die Sieg. Aufgrund der diesjährigen Terminverteilung mussten die Scheuerfelder ihre Proklamation auf das 1. Adventswochenende legen und daher kann dieser Bericht auch erst jetzt erscheinen.

Der offizielle Teil der Veranstaltung begann mit der Verabschiedung des Prinzenpaares aus der letzten Session. Anschließend wurde das neue Prinzenpaar mit vielen Reden und Glückwünschen vorgestellt. Die Überraschung war perfekt: In dieser Session wurden Silke und Thomas Spatzig zu Prinz und Prinzessin gekürt. Gerade mit diesen beiden unterhalten wir seit vielen Jahren eine besonders persönliche und herzliche Beziehung, die auch im privaten Bereich geführt wird. Somit ein Grund für uns zu großer Freude.

Auch ein Kinderprinzenpaar proklamierte der KV Scheuerfeld an diesem Abend: Prinzessin Carmela I und Prinz Merlin I.

Auf der Scheuerfelder Bühne begrüßte das Moderatorenduo Bianca und Rene unter anderem das Nistertaler Kinderprinzenpaar. Natalie I und Moritz I traten mit einer lustigen Rede vor die Gäste und die Jugendgarde der blauweißen Funken präsentierte ihren neuen Gardetanz. Den neuen Tollitäten wurde herzlich gratuliert, Geschenke wurden übergeben und die Sessionsorden untereinander ausgetauscht. Man verabredete sich zu weiteren Treffen in der Session.

Viele Gastvereine aus dem Raum Wissen bis Altenkirchen boten bis spät in die Nacht hinein Kurzweil und beste Unterhaltung mit tollen Auftritten.


Prinzenpaare wohin man schaut - Das Nistertaler Kinderprinzenpaar, das Scheuerfelder Kinderprinzenpaar und das „große“ Prinzenpaar vom KV Scheuerfeld (Silke I und Thomas I) gemeinsam auf der Bühne ...



Ein Schatz im Ortsarchiv: Das Lagerbuch von 1865
Arbeiten an den gemeindlichen Archivalien haben im Oktober begonnen


Nistertal, 08. Dezember 2017

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Im Oktober hat die Schreibwerkstatt SCHRIFT:gut (Westernohe) im Auftrag der Ortsgemeinde mit der Aufarbeitung der kommunalen Archivunterlagen begonnen. Das Archiv befindet sich im Obergeschoss des DGH in einem separaten Raum. Bisher sind schon über 100 Bestände aufgearbeitet. Die vorhandenen Unterlagen werden zunächst gesichtet und bewertet. Was davon in das Archiv übernommen werden soll, wird dann gereinigt, mit einer Bestandsnummer versehen und in einem elektronischen Verzeichnis aufgenommen. Dann werden die Archivalien in speziellen Kartons eingelagert, die auf der Kopfseite entsprechend beschriftet sind. So ist über das Verzeichnis ein jederzeitiges Auffinden möglich.

Zahlreich sind die Unterlagen zum Haushalts- und Kassenwesen. Hier sind allein schon 84 Bestände verzeichnet. Gut erhalten sind auch die Ratsbeschlüsse aus den ehemals eigenständigen Ortseilen Büdingen und Erbach. Sie reichen zurück bis 1898. Ein besonderer „Schatz“ aber ist im Abschnitt 01 Allgemeine Verwaltung (01-01 Grund und Boden) vermerkt: Das Lagerbuch der Gemeinde Erbach aus dem Jahr 1865. Der Geometer Helmer aus Hadamar hat die gesamte Ortslage vermessen und kartiert. Zu jedem Grundstück sind nicht nur Besitzer, Fläche (Morgen, Ruthen, Schuh) und Grundabgaben, sondern auch eine kurze Beschreibung und vor allem eine kleine Zeichnung enthalten.

Das Lagerbuch beginnt mit dem Eintrag (Nr. 1) von Heinrich Zeiler und seiner Ehefrau Catharina. Auf dessen Grundstück sind die Hofreithe (Bauernhaus) und ein Garten vermerkt. Die Nummer 30 ist in Gemeindebesitz (Brandweiher und Brunnen). Auch viele Gärten befinden sich im Besitz der Gemeinde. Die Zeichnungen enthalten zudem genau Angaben zu Länge und Breite. Aufgeführt sind ferner die Gräben und Wege. Auch zu Büdingen existiert ein solches Lagerbuch, allerdings nicht in der ansprechenden Ausführung und auch schon durch Schimmelbefall leicht in Mitleidenschaft gezogen. Dieses Verzeichnis, das ohne Karten auskommt, wurde zwischen 1873 und 1879 durch Friedrich Wilhelm Baldus aus Nastätten angefertigt.

Wie das Lagerbuch so ist auch der Begriff der Mutterrolle heute nicht mehr gebräuchlich. Auch die summerische Mutterrolle ist ein Eigentümerverzeichnis, das das Königliche Katasteramt Marienberg am 1. März 1899 an den Bürgermeister in Erbach übergeben hat („Euer Wohlgeboren erhalten anbei die für das Startjahr 1899/1900 neu aufgestellte summerische Mutterrolle der Gemeinde Erbach“). Die Einträge zu den Grundbesitzern reichen bis ins Jahr 1949. Die Mehrheit der Eigentümer kommt natürlich aus Erbach. Aber es sind auch zahlreiche Besitzer aus Nachbarorten (Hardt, Büdingen, Zinhain, Unnau) aufgeführt. Noch 1938 hält eine Florentina Hummrich vom Altenklosterhof (nahe Lautzenbrücken) ein Grundstück in der Gemarkung. Zum Besitz von Wilhelm Schürg ist als Ortsangabe lediglich „Amerika“ vermerkt. Auch zu Wilhelm Häbel II ist als erster Ort Unnau, dann aber New York angegeben. Unter den Grundeigentümer sind bekannte Erbacher Namen wie Klöckner, Wisser, Zeiler, Schäfer, Giel oder Schürg, aber auch der Hachenburger Vorschussverein (die heutige Voba) und der Königlich Preußische Staat (Eisenbahnverwaltung) vermerkt.

Christian Benner, Ortsbürgermeister
Hr. Wolfgang Gerz, Westernohe




BFC „SENES BIBENTES“ Oberwesterwald
Gladbach-Stars zu Gast in Nistertal
Lars Stindl und Tobias Sippel besuchten örtlichen Fanclub


Nistertal, 08. Dezember 2017

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Seit Jahren besuchen die Profis der Mönchengladbacher Borussia in den Wintermonaten die über 1.000 aktiven Fanclubs ihres Vereins zu besonderen Anlässen und Events. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die „SENES BIBENTES“ Oberwesterwald, die ihren Sitz im Landgasthof „Zur Quelle“ in Nistertal haben.

„Wir freuen uns natürlich alle sehr, dass mit Lars Stindl und Tobias Sipppel zwei sehr sympathische Jungs unseren Club besuchen“, stellte Präsident Fred Künkler zufrieden fest. Man musste den beiden Profis natürlich ein attraktives Programm bieten.

Zunächst ging es nach Unnau in die Traditionsbrennerei Weyand, wo ein kleiner Imbiss und eine Besichtigung des Betriebes anstanden. Inhaber und Clubmitglied Jochen Weyand erläuterte sehr interessant und kenntnisreich die Abläufe in seiner vielfach dekorierten Brennerei. Die Gäste vom Niederrhein zeigten sich sehr interessiert an der hochwertigen Handarbeit und nutzten die Gelegenheit zu einer kleinen Kostprobe der Erzeugnisse.



Die Borussenprofis Lars Stindl und Tobias Sippel lauschten interessiert den tollen und lebendigen Ausführungen von Brennerei-Inhaber Jochen Weyand (v.l.). Daneben nutzten die Beiden auch die Möglichkeit zur Verkostung der Spezialitäten der Traditionsbrennerei. Fotos: Privat

Danach ging es nach Nistertal ins Vereinslokal „Zur Quelle“, wo fast 130 Fanclubmitglieder und Vertreter befreundeter Clubs auf ihre Stars warteten. Moderator Gerald Hain hatte die Gäste bereits in Stimmung gebracht, so dass der Empfang überwältigend war. Dazu trug nicht zuletzt der Sieg gegen die Bayern vom Vortag seinen Teil bei.

In der Folge konnten die Mitglieder im Alter von fünf bis über 80 Jahren den Spielern Fragen stellen. In lockerer Runde wurde so manche Neugier befriedigt, nicht aber alles enthüllt. Dabei entpuppten sich Lars Stindl und Tobias Sippel als sehr lockere Jungs.

Im Anschluss standen beide sehr geduldig für Fotos und Autogramme zur Verfügung. Von dieser Chance machten die Fans ausgiebig Gebrauch.



Nach einem letzten Gruppenfoto mit dem Vorstand des Borussia Mönchengladbach-Fanclubs „SENES BIBENTES“ Oberwesterwald wurden Lars Stindl und Tobias Sippel unter tosendem Applaus in ihre Heimat entlassen. Präsident Fred Künkler (Mitte) dankte den beiden Profis im Namen aller Gäste für einen tollen Nachmittag im Kreise wirklich netter Gäste.

Der Borussia Mönchengladbach-Fanclub „SENES BIBENTES“ Oberwesterwald wurde 2012 gegründet und hat inzwischen über 150 Mitglieder, von denen Einige zu praktisch allen Spielen ihrer Borussia reisen. Weitere Infos gibt es unter http://senes-bibentes.blogspot.de/.



Brennholzbestellung

Nistertal, 24. November 2017

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Wie jedes Jahr besteht auch in diesem Jahr die Möglichkeit aus unserem Gemeindewald Brennholz zu erwerben. Die Bestellung muss ab diesem Jahr nach Vorgaben der Zertifizierung und von Landesforsten schriftlich erfolgen!

Kunden müssen bei der Bestellung nachweisen und bestätigen, dass die Sachkenntnis im Umgang mit der Motorsäge vorliegt. (Sollte ein Verwandter oder Bekannter das Holz einschneiden ist entsprechend dessen Schein vor zu legen). Bestellungen ohne Vorlage eines gültigen Motorsäge-/MS-Scheines können nicht mehr angenommen werden.

Für die schriftliche Bestellung gibt es einen einheitlichen Vordruck: Den Vordruck zur schriftlichen Bestellung können Sie unter https://www.wald-rlp.de/fileadmin/website/forstamtsseiten/rennerod/downloads/Brennholz/Brennholzbestellung_Bad_Marienberg.pdf herunter laden oder im Gemeindebüro ausfüllen. Bitte beachten: Eine telefonische Bestellung oder Email-Bestellung ist nicht mehr möglich!

Zum Brennholzkauf stehen folgende Varianten zur Auswahl:

1) Selbstwerberholz: Das Holz wird entastet und in Längen zwischen 3 bis 7 Metern neben den PKW fähigen Weg gerückt. Die Losgröße beträgt etwa 3,5 Festmeter . Der Preis beträgt 50,- Euro je Festmeter. Es wird um schriftliche Vorbestellung bei der Gemeindeverwaltung bis zum 24.12.2017 gebeten! Die verfügbare Menge kann durch die nachhaltige Bewirtschaftung gegebenenfalls begrenzt sein. Der Termin der Zuteilung (vorrausichtlich ab März 2017) wird veröffentlicht.

2) Flächenlose können nur im sehr geringem Umfange vergeben werden. Preis liegt bei 25,- Euro je Raummeter.

3) Meterholz: Das Holz wird von unseren Forstwirten auf Länge von einem Meter eingeschnitten und gerissen. Es sitzt neben einem PKW befahrbaren Weg. Der Preis beträgt dieses Jahr 65,- Euro je Raummeter. Es wird um verbindliche Vorbestellung bei der Gemeindeverwaltung bis zum 24.12.2017 gebeten!

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Gemeinde(rat) aktuell – 11/2017

Nistertal, 24. November 2017

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Mit dieser Rubrik möchte ich Sie kurz – bewusst nicht im Stile eines formalen Berichtes oder Protokolls – auf dem Laufenden halten, was in der (öffentlichen, d.h. für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Nistertals öffentlich zugänglichen) letzten Gemeinderatsitzung an Themenschwerpunkten besprochen und beraten wurde.

Fangen wir an: Das forstliche Betriebsergebnis für das Jahr 2017 kann sich sehen lassen. Die Haushaltsstelle „Forst“ für unsere Ortsgemeinde hat wider Erwarten ein solides Plus erwirtschaftet, vor allem die Einnahmen aus dem Verkauf von Material aus dem Steinbruch (sog. Materialabgabe) haben zum guten Ergebnis beigetragen. Nähere Informationen können Interessierte auf der Gemeindeverwaltung erfragen.

Auch über die diesjährige Kirmes wurde beraten. Insgesamt zieht der Gemeinderat ein positives Fazit und dankt der Kirmesgesellschaft, die die Organisation erstmals alleine inne hatte. Ein Kostenübernahmeantrag der Kirmesgesellschaft zur Teilfinanzierung des Kirmeszeltes (im Rahmen der Projektförderung der Ortsgemeinde für ortsansässige Vereine) wurde bewilligt. Des Weiteren lagen mehrere Bewerbungen um die Ausrichtung der Kirmes in 2018 vor. Nach gründlicher Abwägung hat sich der Gemeinderat dafür entschieden, nach der gelungenen Kirmes in 2017, diese auch in 2018 wieder an die Kirmesgesellschaft Nistertal zu vergeben, nicht ohne unerwähnt zu lassen, daß gleichwohl einige Punkte, die in 2017 nicht so rosig gelaufen sind, in 2018 verbessert werden sollten. Auch hier gilt: Nähere Informationen können während der Sprechstunden des Bürgermeisters auf der Gemeindeverwaltung erfragt werden.

Als nächster Punkt folgte das Thema „Inspektion der Sportgeräte in der Sporthalle“. Hier geht es jährlich wiederkehrend darum, daß Sport- und Spielgeräte, die in der Sporthalle genutzt werden, sicherheitstechnischen Grundsätzen genügen müssen. Einige Geräte sind in die Jahre gekommen und müssen ausgetauscht oder repariert werden, damit es nicht zu (vermeidbaren, gerätebedingten) Sportunfällen kommt. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, alle notwendigen Inspektions- und Reparaturmaßnahmen zur Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler durchführen zu lassen. Ferner soll die Sporthalle einen neuen Bodenschutzbelag erhalten, da der alte grüne Teppich mittlerweile sehr verschlissen ist.

Abschließend beschloss der Gemeinderat, daß die Steuerhebesätze im Jahr 2018 unverändert bleiben, d.h. die bisherigen Sätze sollen auch im Jahr 2018 weiter gelten. Diese lauten wie folgt: Grundsteuer A: 300 %, Grundsteuer B: 365 %, Gewerbesteuer: 365 %, Hundesteuer für den 1. Hund: 45,00 EUR, Hundesteuer für den 2. Hund: 66,00 EUR, Hundesteuer für jeden weiteren Hund: 90,00 EUR, Hundesteuer für den 1. gefährlichen Hund: 264,00 EUR, Hundesteuer für jeden weiteren gefährlichen Hund: 420,00 EUR (ohne Gewähr, bei verbindlichen Infos bitte Sprechstunde aufsuchen oder Verbandsgemeindeverwaltung kontaktieren).

Ich würde mich sehr freuen, wenn die Gemeinderatsitzungen besser „besucht“ seien – hier erfahren Sie alle sie interessierenden Themen aus erster Hand. Bis zur nächsten Ausgabe von Gemeinde(rat) aktuell stehen Gemeinderat, Beigeordnete und Ortsbürgermeister jederzeit für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Kunterbunte Neuigkeiten (Kiga-News) November

Nistertal, 24. November 2017

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Gemeinsames Theaterprojekt zwischen Kindergarten und Realschule plus

Seit September 2017 findet eine Kooperation zwischen der Marie-Curie-Realschule plus Bad Marienberg und dem Kindergarten Kunterbunt aus Nistertal statt. Gemeinsam treffen sich jeden Mittwochnachmittag Schüler der 6. Klasse und Kinder aus dem Kindergarten zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr in den Räumen der Realschule, um gemeinschaftlich in der Theater AG ein Musical zu erarbeiten.

Gefördert wird dieses einmalige und spannende Projekt, dass der Sprachförderung und des gesellschaftlichen Miteinanders dient, durch den Westerwaldkreis Kita! Plus – Säule I.

In den ersten AG Stunden lernten sich die Kinder durch verschiedene Spiele näher kennen und entwickelten zusammen verschiedene Arten von Mimik und Gestik, die fürs Theater eine große Rolle spielen. Als nächstes wählten die Kinder durch demokratische Abstimmung das Theaterstück „König der Löwen“ aus und schrieben das Drehbuch dazu selbst.

Nach dem Rollencasting und den ersten Proben, geht es in den nächsten AG Stunden mit der Gestaltung der Kulissen und der Kostüme weiter. Letztere werden in einem zweitägigen Nähkurs von den „Darstellern“ und ihren Eltern genäht.

Im Dezember findet außerdem ein Ausflug ins Theater nach Koblenz statt, bei dem die Kinder und ihre Eltern Einblicke ins Theaterspiel erlangen können. Die Aufführung des Musicals ist für das Frühjahr 2018 geplant.





Karnevalsverein Nistertal 1992 e.V.
Eröffnung der Session 2017/2018


Nistertal, 24. November 2017

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Der Sessionsbeginn fiel in diesem Jahr auf einen Samstag. Dieser willkommene Umstand wurde genutzt um die Karnevalskampagne 2017/2018 mit einem karnevalistischen Frühstück zu eröffnen.

Ein reichhaltiges Frühstückbuffet erwartete die Karnevalisten und pünktlich um 11:11 Uhr knallten die Sektkorken, Bürgermeister Christian Benner, der für den offiziellen Teil in ein karnevalsitisches Outfit gesteckt wurde, übergab symbolisch den Schlüssel der Gemeinde an unsere erste Vorsitzende Birgit Schneider.

Dann wurde das Kinderprinzenpaar der neuen Session vorgestellt: Prinzessin Natalie I und Prinz Moritz I werden den KVN wieder durch die 5. Jahreszeit führen.


Sessionseröffnung des KVN am 11.11.2017: Frühstück, Vorstellung des Kinderprinzenpaares und die symbolische Übergabe des Gemeindeschlüssels



Beschädigungen durch Unbekannte in Büdingen und Erbach

Nistertal, 24. November 2017

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In den letzten beiden Wochen kam es zu Vandalismus in beiden Ortsteilen. So wurde zum einen der Mülleimer oberhalb des REWE-Marktes am Schöllsweg, der erst in diesem Jahr zur Vermeidung der leider mehrfach vorgefundenen Vermüllung des Schöllsweges aufgestellt wurde und seitdem gute Dienste erwies, durch Unbekannte stark beschädigt.

Zum anderen wurden in Erbach in der Gartenstraße die Baufahrzeuge der dort arbeitenden Baufirma stark in Mitleidenschaft gezogen, sodaß zunächst Reparaturen vorgenommen werden mußten, bevor die Baumaßnahmen weiter gingen.

Sachdienliche Hinweise zur Ergreifung der Unbekannten können beim Bürgermeisteramt abgegeben werden. Ich bitte Sie, falls Sie Zeuge solcher Schandtaten werden, diese umgehend der Polizei und der Gemeindeverwaltung zu melden, da es sich hierbei um den Straftatbestand der Sachbeschädigung handelt. Der Frage „Wer macht so etwas?“ alleine nachzugehen, erscheint sehr müßig. Darum bitten wir um Ihre Mithilfe. Danke!

Christian Benner, Ortsbürgermeister



Westerwaldverein - Zweigverein Nistertal
Interessenten für Vorstandsarbeit gesucht


Nistertal, 17. November 2017

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Unser Zweigverein hat - wie es sich ja schon in den letzten beiden Jahren abzeichnete - große Schwierigkeiten, einen neuen Vorstand zu bilden. Unsere vielseitigen bisherigen Bemühungen blieben leider erfolglos. Aufgrund dieser Problematik wurde in der letzten Woche mit dem Geschäftsführer des Hauptvereins, Herrn Noll, ein Gespräch geführt, um Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Ein Schreiben hinsichtlich der Situation in unserem Verein haben alle Vereinsmitglieder in den letzten Tagen erhalten, mit dem Ziel, vielleicht doch Ehrenamtliche zu finden, die im Vorstand mitarbeiten möchten bzw. den Zweigverein leiten, wobei wir natürlich eine Unterstützung durch den bisherigen Vorstand zusagen.

Mit dieser Veröffentlichung sprechen wir nun noch einen größeren Personenkreis an. Finden sich auch über diesen Aufruf keine Personen für den Vorstand, werden wir leider den Weg der Auflösung unseres Zweigvereins gehen müssen. Eine Entscheidung, die wir uns alle nicht leicht gemacht und immer wieder rausgeschoben haben, nun aber müssen wir der Realität ins Auge schauen.

Das „Kleine Museum“ mit Backes, das uns allen so am Herzen liegt, wird weiter eine interessante Aufgabe in den Händen der bisher Verantwortlichen bleiben. Nicht allein aus dem Grund, dass wir uns gegenüber der Gemeinde, die mit vielen Mitteln geholfen hat, das Museum aufzubauen, in der Pflicht sehen, das Museum mit Leben zu erfüllen. Die vielen Anfragen von Gruppen außerhalb unserer Ortsgemeinde zeigen uns immer wieder, dass wir gerade hier auf dem richtigen Weg sind.

Interessenten bitten wir, sich mit der Vorsitzenden unseres Vereins, Gabriele Schneider, oder der Schriftführerin Uschi Herrmann, in Verbindung zu setzen.








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